Archive for April, 2004

film: monster

Posted by al:x in film on April 25th, 20:54

Es war ja in diesem Jahr schwierig einen Oscar zu ergattern, Charlize Theron ist es trotzdem für ihre Hauptrolle in Monster gelungen. Nun kann man über den Academy Award denken, was man will, ein Indikator für Sehenswertes ist es auf jeden Fall. Das war auch der Beweggrund für mich, den Film zu schauen.

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Monster basiert auf einer wahren Begebenheit. Eine Prostituierte tötete mehrere ihrer Freier und wurde dann ihrerseits zum Tode verurteilt.

Aileen Carol Wuornos in ihrer Kindheit missbraucht, schwanger mit 13 und seitdem als Prostituierte an den Highways Floridas. Ende der 80iger Jahre lernte sie Selby kennen (Christina Ricci — wir kannten sie bereits aus Sleepy Hollow oder Ally McBeal). Selby ist lesbisch und Aileen fühlt sich zum erstenmal geliebt. Selby, selbst aus behütetem Elternhaus, reisst von zu Hause aus und lebt von nun an mit Aileen zusammen.

Als einer ihrer Freier sie brutal mishandelt und droht sie später zu töten kann sie sich befreien, erschiesst den Angreifer und entkommt so dem Tode. Ausgelöst durch dieses Ereignis will sie mit ihrem bisherigen Leben schlussmachen, doch die Gesellschaft stösst sie ab. Sie finden keine Arbeit; wieder in Geldnot überredet Selby sie, erneut anschaffen zu gehen. Doch nach diesen Erfahrungen wird alles anders.

Sehr bewegend.

YYYYYYYNNN

film: jazzclub – der frühe vogel fängt den wurm

Posted by al:x in film on April 20th, 19:43

Jazzclub ist ein Film, der zum Diskurs anregt. In diesem Film ist nichts Taboo, auch die Religion ist ein Them: Tee? Ich trink’ kein’ Tee! Ich bin Atheist!

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Teddy Schu (Helge Schneider) ist Ehemann, Zeitungsausträger, Fischverkäufer, Callboy und vor allem Musiker. Er spielt in einer dreiköpfigen Jazzkombo, der nur der Barbesitzer und der verärgerte Nachbar lauscht. Dann ist da auch noch das Kinopublikum, welchem die Gelegenheit zum Lauschen gegeben wird. Was mir persöhnlich in Art und Umfang sehr gefallen hat. Man merkt Helge die Liebe zum Jazz an und kann hören, dass er ein begnadeter Pianist ist.

Es ist eine Komödie, ich möchte es hier erwähnen und vielleicht auch warnen. Der Humor ist nicht ganz so eingängig, wie die Musik und könnte als Einstieg in die Werke des Helge dann auch abschreckend wirken. Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass die klassische Formel: ‘Alkohol hilft’ hier wieder Anwendung finden sollte.

Alles in allem aber ganz nett und für Jazzliebhaber mit Hang zum schrägen Humor unbedingt zu empfehlen. Nur eins noch:

‘Pflaster … zwei Meter, zwei Mark!!!’

YYYYYYYNNN

film: starsky & hutch

Posted by al:x in film on April 14th, 22:32

Starsky & Hutch wie früher! Sie haben nichts von ihrem Charme verloren, nicht zu letzt durch die Klasse Leistung von Ben Stiller. Der Humor stimmt und ist oft überraschend, zum Glück wurden nicht alle Gags bereits im Trailer gezeigt. Eine Rolle hat auch Snoop Dogg ergattert, er wirkt teilweise allerdings eher nicht komisch, oder war das Absicht?!

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Alles in allem ein ganz netter Abend und auf jeden Fall

Siebziger!

YYYYYYYNNN