Archive for May, 2004

film: kill bill

Posted by al:x in film on May 31st, 21:36

Hauptsächlich möchte ich hier über Kill Bill: Vol. 2 schreiben, dass ist schliesslich der Film, den ich gestern gesehen habe. Sollte ich ausversehen den ersten Teil erwähnen, nehmts mir nicht übel.

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Der Titel und der erste Teil (huch nun ist es schon passiert) lassen eine Menge Blut und Action vermuten, die gibt es dann aber in deutlich geringerer Menge, dafür gibt es sehr gute Dia- und auch Monologe. Und dann gibt es auch noch was zu lernen: wer hätte gedacht, dass eine schwarze Mamba mit einem Biss etwa 100mg Gift auf das Opfer überträgt, nur 10 bis 15mg reichen um einen erwachsenen Menschen zu töten.

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Die Story ist gut durchdacht und der Film bleibt bis zum Ende Spannungs geladen. Und wer Quentin Tarantino, besser noch seine Filme kennt, weiss dass auch der Humor nicht zu kurz kommt. Muss ich erwähnen, dass der Soundtrack wieder grossartig ist, ich glaube nicht! Grossartig waren auch die perfekt choreographierten Kampfszenen … der Messerkampf aus dem ersten Teil ist ein Traum und der Kampf gegen Elle im Wohnwagen …

Alles in allem in Kombination mit dem ersten Teil ein Meisterwerk.

YYYYYYYYNN

film: the butterfly effect

Posted by al:x in film on May 15th, 23:20

Der Begriff Schmetterlings Effekt geht auf E. Lorenz zurück und beschreibt die Undurchführbarkeit von Langzeitwettervorhersagen. Lorenz sagte, dass bereits ein Flügelschlag eines Schmetterlings über Hong-Kong einen Orkan über Alaska auslösen könne. Im Grunde geht es also um das Ursache – Wirkung Prinzip in komplexen Systemen.

blog/film_butterfly_effect.jpg

Der Film beginnt mit Episoden des Lebes des jungen Evan (Ashton Kutcher). Kayleigh seine Freundin, ihr Bruder Tommy und Lenny werden in Schlüsselereignissen ihres noch jungen Lebens gezeigt. Das wirkt anfänglich sehr plump und scheinbar verworren, verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass Evan unter kindlicher Amnesie leidet und auch dem Zuschauer nur Bruchstücke der Ereignisse gezeigt werden.

Nach dieser Einführung schwenkt der Film über in die Studentenzeit Evans. Er beginnt seine Tagebücher zu lesen und sich zu erinnern und noch mehr, durch das Lesen der Tagebücher versetzt er sich in die damalige Situation zurück und kann diese ändern. Er erlebt die am Anfang gesehenen Episoden erneut und langsam setzt sich alles zu einem perfekten Bild zusammen. Bei diesen ‘Flashbacks’ kommen wir zum Titel: jede Änderung der Vergangenheit ändert damit die Zukunft. Und so viel sei verraten, es handelt sich um weit mehr als einen Flügelschlag.

Für mich ein überraschend grossartiges Filmerlebnis.

YYYYYYYYNN