film: dogville

Ok, das augenscheinlichste zu erst: man sieht einen Studioboden mit Kreidetüren, geschriebenen Strassennamen. Zusammen bilden sie die Szenerie des Films. Die Schauspieler klopfen an imaginäre Türen, die Häuser sind daher durchsichtig. Besonders schön fand ich die alte Mine — nach hinten hin niedriger werdende Holzstammrahmen. Diese Situation wirkte auf mich anfangs sehr befremdlich, ein sehr gewagtes Experiment. ABER nach kurzer Eingewöhnungszeit ermöglicht es das, was sonst nur selten in Filmen passiert — der Zuschauer lässt seine Fantasie spielen, das Hirn übersetzt die Szene in ein Bild. Der Film ist beim Wiederanschauen teilweise völlig anders, er verändert sich je nach Stimmung des Betrachters.

Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt Grace verfolgt von zwielichtigen Gestalten dort an und wird von den Bewohnern versteckt. Als Gegenleistung arbeitet sie für die Einwohner. Eines Tages kommt die Polizei und hängt Fandungsfotos von ihr im Dorf auf. Über den Grund der Fahndung kann der Polizist aber auch nichts sagen. Es mehrt sich die Unruhe im Dorf …

film_dogville

Der Film, mit 177 Minuten fesselt den Zuschauer total und das Ende ist ein Hammer!

YYYYYYYYNN

3 Responses to “film: dogville”

  1. pan Says:

    Oh. Ich hatte nur negatives gehört. Aber da war wohl auch die Länge ein wichtiges Kriterium der Kritik.

  2. bjs Says:

    das Angebot nehm ich an. Also Ende Sept wieder etwas kültur, aber das war ja sowieso klar.

  3. Effloresce Says:

    Nun… Der Film ist grandios. Besonders das erwähnte Ende und die beschriebene Umsetzung. Wobei es kein Studioboden ist, sondern eine Theaterbühne. *gg*

Leave a Reply