Archive for September, 2004

kitchen: Curry

Posted by al:x in kitchen on September 25th, 19:27

Heute gab es Curry, das Rezept habe ich von einem Kollegen (danke Mike, ich bringe die LKW Ladung Coco-Milch mit!). Jetzt liege ich brummend auf der Couch und schreibe diese Zeilen. Ich habe Putenschnitzel verwendet, man kann aber sicher auch mit anderen Fleischsorten oder gar ganz vegetarisch zaubern.

In einer Schmorpfanne Zwiebeln und Fleisch anbraten. Ist das Fleisch gut angebraten, gibt man nach Geschmack die entsprechende Sorte/Menge Curry Paste hinzugeben. Wer sie nicht kennt, besser vorsichtig beginnen! Nun noch etwas weiterschmoren bis sich die Paste gut verteilt hat, jetzt noch etwas Knoblauch hinzugeben. Wenig später Coconut extract in die Pfanne — für 2 bis 3 Personen reicht eine Dose (400ml). Ist die nun recht flüssige Menge aufgekocht, verschiedene frische Gemüse (z.B. Karotten, Paprika, Schoten) eingeben. Jetzt solange am Besten mit Deckel schmoren lassen bis das Gemüse gut ist. Gelegentlich umrühren! Jetzt kann man evtl. noch nachwürzen.

Dazu gibt es Reis — sehr lecker ist ein Duftreis (Basmati). Süsses oder scharfes Chutney sollte man in diversen Varianten reichen. Die Vorlauten schaltet man mit Sambal Oeleck auf jeden Fall aus.

Spass beim Nachkochen.

UPDATE: Huch, hatte ich noch vergessen:

was noch fehlte ist etwas Fisch Sauce sowie ein paar Zitronen- oder Basilikumblätter.

film: heim ins reich

Posted by al:x in film on September 23rd, 22:31

Untertitel ‘Wéi Lëtzebuerg sollt preisesch ginn’ sagt es bereits: es geht nicht um irgendwelche Wahlen, sondern um die Besetzung Luxembourgs während des zweiten Weltkrieges. Die Dokumenation zeigt die Geschichte chronologisch und Zeitzeugen kommen zu Wort.

blog/film_heim_ins_reich.jpg

Luxembourg als neutrale Nation geriet unter deutsche Besatzung und sollte mit der Parole Heim ins Reich in Grossdeutschland eingeglieder werden. Das Luxembourgisch wurde als Dialekt genau wie z.B. Bayrisch abgetan, alle französischen Einflüsse wurden verbannt. Das Sprechen der französischen Sprache unter Strafe gestellt.

Durch die Besatzung und den geplanten Raub ihrer Kultur entwickelten die damals erst 100 Jahre unabhängigen Luxembourger ein bis dato unbekanntes Nationalgefühl, welches sie sich bis heute bewahrt haben.

Wer die Chance hat, derzeit läuft die Doku in den Luxembourger Kinos, der Film kann aber auch über die Web Site bestellt werden.

YYYYYYYYYN

pics: uckange

Posted by al:x in pics on September 20th, 22:13

Gestern Foto session in Uckange — eine kleine ehemalige Stahl-Stadt im Nord-Osten Frankreichs. Die Stahl Hütte ist vermutlich seit Anfang der 90iger stillgelegt, stand zumindest auf dem letzten Schichtplan.

Die Natur holt sich langsam zurück was ihr vormals genommen …

Dazu noch ein nettes Wetterchen …

die ärzte – ein sommer nur für mich

Posted by al:x in politics on September 20th, 20:52

Der folgende Text kam mir gestern irgendwie in den Sinn … !


Endlich kommt der Sommer wieder,

wir freuen uns, wir knien nieder,

die Vögel singen auf den Bäumen.

Mädchen tragen kurze Röcke,

das ist schön für alte Säcke,

die können dann ein bisschen träumen.

Doch immer wenn der Sommer kommt,

beschäftigt mich seit Jahren schon,

ein eher philosophisches Problem,

die Frage ist zu schwer für mich,

ich stelle sie jetzt öffentlich,

doch Vorsicht, sie ist ziemlich unbequem.

Refrain:

Scheint die Sonne auch für Nazis,

ich kann’s nicht verstehen,

Dürfen Faschos auch verreisen,

das wär ungerecht,

können Rassisten etwa auch den blauen Himmel sehen,

scheint die Sonne auch für Nazis,

wenn’s nach mir geht, tut sie’s nicht,

Ich will ’nen Sommer nur für mich. (2x)

Alle wollen ins Schwimmbad gehen,

barfuss auf der Wiese stehen,

mit einem Fuß im Hundehaufen.

Jedes Jahr ist es das gleiche,

überall entblößte Bäuche,

„Mein Schatz, ich geh jetzt Eis einkaufen!“

Und während ich die esse,

seh ich so ne Nazifresse,

und ich wünsche mir, er würde implodieren,

jedoch er tut mir leider nicht

mal den Gefallen und sein Gesicht,

bringt mich dann wieder zum Philosophieren.

Refrain:

Scheint die Sonne auch für Nazis,

ich kann’s nicht verstehen,

Dürfen Faschos auch verreisen,

das wär ungerecht,

können Rassisten etwa auch den blauen Himmel sehen,

scheint die Sonne auch für Nazis,

wenn’s nach mir geht, tut sie’s nicht,

Ich will nen Sommer nur für mich (3x)

Nur für mich (2x)

Ich will nen Sommer nur für mich (2x)

film: the terminal

Posted by al:x in film on September 15th, 22:56

The terminal spielt auf dem JFK Flughafen, New York. Viktor Navorski kommt aus Krakozia, einem kleinen Kaukasus Staat in dem während des Fluges ein politischer Umsturz stattfindet. Viktor — gespielt von Tom Hanks — darf nicht in die USA einreisen, bis die Lage in seiner Heimat geklärt ist kann aber auch nicht zurück geschickt werden. Er wird aufgefordert im Terminal zu warten bis eine Entscheidung gefällt wurde — die Hoffnung ist, dass er einfach verschwindet und eines Anderen Problem wird. Doch Viktor bleibt und Viktor wartet.

blog/film_terminal.jpg

Die Geschichte ist inspiriert von der wahren Geschichte des Iraners Karim Nasseri Mehran, seit 16 Jahren Einwohner des Terminal 1 im Pariser Fluhafen in Roissy. Sie zeichnet die Geschichte eines Mannes, der in New York gelandet nur ein paar Brocken Englisch spricht und nun feststellen muss das sich seine Heimat im Krieg befindet.

Steven Spielberg, Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones … man könnte Angst bekommen. Aber alles ist gut! Wenn ich an dem Film etwas kritisieren müsste, wäre es wohl, dass er mir stellenweise zu lustig war. Die über zwei Stunden vergehen wie im Fluge — der musste dann noch sein — und alles in allem ein wirklich gelungener Film.

YYYYYYYYNN

film: fahrenheit 9/11

Posted by al:x in film on September 9th, 22:05

Michael Moore hat dem Kinopublikum mit fahrenheit 9/11 eine weitere Dokumentation zugetragen. Bei ‘Bowling for Columbine’ nahm er das generelle Verhältnis der Amerikaner zum Thema Waffen aufs Korn. Dieses Mal wurde es dann völlig ungeniert politisch. Das gibt dem ganzen dann auch einen gewissen faden Beigeschmack.

blog/film_fahrenheit_nine_eleven.jpg

Alles beginnt wie der Titel erahnen lässt am 11. September — gezeigt wird dann die Geschichte von George W. als Präsident und auch davor. Die umstrittene Wahl wird analysiert und die Beziehungen der Bush Familie zur Famile der Bin Ladens beschrieben. Moore benutzt dabei Archivaufnahmen oder führt selbst Interviews. Der Film hat eine gewisse Komik, Moore geizt nicht mit Satire.

Moore versucht nun den Film möglichst noch vor den Wahlen im November ins Fernsehen zu bringen, was den Eindruck eines Wahlkampfes oder besser eines ANTI Wahlkampfes — wer Stupid White Man gelesen hat, weiss dass Moore die Demokraten für nicht viel besser hält — aufdrängt. Was mir gefehlt hat, sind klare Strategien, das kommt vielleicht im dritten Film …

YYYYYYYNNN

AWStats

Posted by al:x in tools on September 5th, 00:08

Da werd’ ich doch heute gefragt, ob der Traffic auf meiner Seite spürbar angewachsen wäre. Da doch jetzt ein Link auf diese Seite verweist … danke dafür cornflakesblau. So zu sagen, mit bestem Dank zurück.

Tja und was muss ich da sagen? Keine Ahnung! Bisher hatte ich keine Statistik darüber. Jetzt fühlte ich mich in der Pflicht, irgendwie ists ja auch peinlich ohne. Also mal wieder auf der Suche nach guter Software auf Sourceforge fündig geworden. AWStats ist ein LOG file analyzer und wurde im Monat Juni diesen Jahres sogar Projekt des Monats.

Ich kann natürlich noch keine Langzeittest Ergebnisse veröffentlichen, aber der erste Eindruck ist überragend positiv!

Da kann ich nur sagen, frag’ bitte in einem Monat noch mal nach ;-)

Thats the end of the world as we know it

Posted by al:x in cult on September 4th, 23:17

Nur noch 17 Tage bis zum Ende der Welt auf BBC 4.

film: (t)raumschiff surprise – periode 1

Posted by al:x in film on September 4th, 21:49

Es gibt Gründe, warum Filme mit schlechtem Ohmen belastet sein können! Zum Beispiel wenn der Regisseur nach einem erfolgreichen Erstlingswerk wieder zuschlägt, wenn es wieder eine Komödie sein soll, wenn es eine deutsche Komödie sein soll, wenn eine riesen Marketingmaschine ständig versucht klar zu machen: das ist der Film! Und wenn man sich nun vorstellt, das auf (T)raumschiff Surprise alles zutrifft dann ist das Ergebnis guter Durchschnitt doch noch sehr respektabel.

blog/film_traumschiff_surprise_periode_1.jpg

Bully hat mit seinem zweiten Schlag die Schuh des Manitu Truppe reaktiviert. Dieses Mal retten sie als schwule Star Trek Truppe die Erde. Der Film liess sich von diversen Klassikern der Film-/Literaturgeschichte — sagen wirs mal nett — inspirieren. Sehr beeindruckend die Visual effects gleich am Anfang, ich sag nur: Mit einem Taxi nach Paris …

Ich fürchte, der Film ist ohne Bier nur schwer zu ertragen. Aber so kann man dann ja auch noch was für den Regenwald tun.

YYYYYYNNNN