film: fahrenheit 9/11
Michael Moore hat dem Kinopublikum mit fahrenheit 9/11 eine weitere Dokumentation zugetragen. Bei ‘Bowling for Columbine’ nahm er das generelle Verhältnis der Amerikaner zum Thema Waffen aufs Korn. Dieses Mal wurde es dann völlig ungeniert politisch. Das gibt dem ganzen dann auch einen gewissen faden Beigeschmack.
Alles beginnt wie der Titel erahnen lässt am 11. September — gezeigt wird dann die Geschichte von George W. als Präsident und auch davor. Die umstrittene Wahl wird analysiert und die Beziehungen der Bush Familie zur Famile der Bin Ladens beschrieben. Moore benutzt dabei Archivaufnahmen oder führt selbst Interviews. Der Film hat eine gewisse Komik, Moore geizt nicht mit Satire.
Moore versucht nun den Film möglichst noch vor den Wahlen im November ins Fernsehen zu bringen, was den Eindruck eines Wahlkampfes oder besser eines ANTI Wahlkampfes — wer Stupid White Man gelesen hat, weiss dass Moore die Demokraten für nicht viel besser hält — aufdrängt. Was mir gefehlt hat, sind klare Strategien, das kommt vielleicht im dritten Film …











September 10th, 2004 at 16:32
Wie jetzt Roger (?!?!?!?!?!?!) Moore?
September 10th, 2004 at 22:01
da wars wohl zu spät gestern …