film: heim ins reich
Untertitel ‘Wéi Lëtzebuerg sollt preisesch ginn’ sagt es bereits: es geht nicht um irgendwelche Wahlen, sondern um die Besetzung Luxembourgs während des zweiten Weltkrieges. Die Dokumenation zeigt die Geschichte chronologisch und Zeitzeugen kommen zu Wort.
Luxembourg als neutrale Nation geriet unter deutsche Besatzung und sollte mit der Parole Heim ins Reich in Grossdeutschland eingeglieder werden. Das Luxembourgisch wurde als Dialekt genau wie z.B. Bayrisch abgetan, alle französischen Einflüsse wurden verbannt. Das Sprechen der französischen Sprache unter Strafe gestellt.
Durch die Besatzung und den geplanten Raub ihrer Kultur entwickelten die damals erst 100 Jahre unabhängigen Luxembourger ein bis dato unbekanntes Nationalgefühl, welches sie sich bis heute bewahrt haben.
Wer die Chance hat, derzeit läuft die Doku in den Luxembourger Kinos, der Film kann aber auch über die Web Site bestellt werden.










