film: finding neverland

Manche nennen sich der pan, doch wie entstand die Geschichte vom kleinen Jungen, der niemals groß werden wollte eigentlich? Finding Neverland (dt. Titel: Wenn Träume fliegen lernen) geht dem auf den Grund.

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Johnny Depp spielt mit Sir James Matthew Barrie einen erschütternd erfolglosen Autor von Theaterstücken. Er lernt Sylvia Llewelyn Davies und ihre vier Söhne kennen und verbringt von diesem Tag an entgegen allen moralischen Sitten (er verheiratet, sie verwitwet — habe gerade gelesen dass ihr Mann in der Realität sogar noch lebte) sehr viel Zeit mit ihnen. Er spielte mit den Jungen im Park, lud sie auf sein Landhaus ein und lernte sie so näher kennen. Sie waren seine Muse, die Inspiration für sein Werk, ein Stück für Kinder — Peter Pan.

Der Film ist wunderbar, schöne Bilder, zauberhafte Geschichten und faszinierende Momente. Johnny Depp und Kate Winslet (mit ihr ist dann unser Titanic Bewältigungspaket vorerst komplett) spielen, ja leben ihre Rollen. Unterstützt werden sie von niemand geringerem als Dustin Hoffman, den ich mit Bart fast nicht erkannt habe und Julie Christie als griesgrämige Mutter.

Vor dem Film, ganz klassisch, spielte wie so oft eine Liveband im Kino — das typische Ensemble: Keyboard, Geige, E-Gitarre. Alle Boxen schienen auf uns gerichtet, in einer der vorderen Reihen sitzend schienen sie zum Greifen nahe. Und als der erfahrene Musiker Spruch dann lautet: Mit dem Geräusch nicht sparsam sein, sahen wir uns bald in eine Masse von Getöse getaucht, welches nur sehr, sehr betrunken zu ertragen gewesen wäre. So will ich dann also mit diesem Musik Tip auch nicht zurückhalten: Fade to grey. Auf die Autogrammkarte habe ich dann später verzichtet! Schöne gute Nacht.

YYYYYYYYNN

7 Responses to “film: finding neverland”

  1. jan Says:

    Na, das hat aber gedauert… Bei der Filmkritik stimme ich voll und ganz mit Dir überein, aber Deine Musik-Kritik muss ich korrigieren: Die Band heisst nicht “Fade to Grey”, sondern “Fade to Gray” - sch… waren sie trotzdem ;-)

  2. bjs Says:

    Jaja… Klingt etwas nach Shakespeare in love - bloß mit dem pan. Krieg ich jetzt eigentlich immer die Doppel-Perspektive geliefert? Ich guck mal nach…………. ahja….. na das ergibt doch ein Bild.

  3. al:x Says:

    Doppel-Perspektive gibts wohl maximal noch 2 Wochen. Dann haben wir wieder getrenntes Kinoprogramm.

  4. jan Says:

    Du könntest ja wenigstens so tun, als ob Du das zumindest ein klitzekleines Bischen bedauern würderst…

  5. al:x Says:

    ok, ich versuchs :-(

    puh, jetzt tun mir die Mundwinkel weh. So ist das halt wenn sie lange in einer unnatürlichen Stellung sind.

  6. bjs Says:

    Ach. Wo Schatten ist, muss ja auch Licht sein. Daher muss das wohl auch ne gute Seite haben. Immerhin war ich noch nie in der Schweiz - und für Al als Anreiz: die haben (glaube ich) den america’s cup gewonnen..!!

  7. bjs Says:

    Danke für den Tipp. Sehr schön.

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