film: ray

Sneak preview hat ja immer etwas überraschendes, aber man kann eigentlich nichts falsch machen. Zumindest gibts keinen Film, den man bereits kennt. Es sei denn man sieht die Sneak Preview in Luxembourg — gestern Abend: Ray. Läuft seit fast 2 Monaten in Deutschland und läuft nun offiziell in Luxembourg an. Diesmal bin ich aber noch mal davongekommen, ich habe zwar zweimal zwischen Ray und einem anderen Film entschieden, Ray war aber (jetzt zum Glück) immer zweiter Sieger. Den Vorspann sehend, kam also bei mir dann eine gewisse Freude auf!

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Ray Charles Robinson, 1930 in Georgia geboren starb im Juni letzten Jahres nach einem abwechslungsreichen Leben in dem er viele Menschen nicht nur durch seine Musik beeinflusst hat. Erblindet mit sechs Jahren, grandioser Pianist, Heroinabhängig, Familienvater, zahlreiche Affären, … — wie man sieht, ein Leben nicht nur geprägt von Schönem und Gutem. Der Film scheut sich nicht, ein kontroverses Bild zu zeichnen und gewinnt dadurch meiner Ansicht nach sehr.

Gespielt wird Ray von Jamie Foxx (wird 2006 in Miami Vice zu sehen sein), der in der Rolle sicher ein Kandidat für Hollywoods grösste Ehre dieses Jahr ist. Taylor Hackford zeichnete sich für die Regie zuständig und begeisterte mich mit dem Spiel mit Licht und Schatten. Eine kleine Kritik hätte ich dann doch noch: der Film hat zwischenzeitlich einige Längen, trotzdem will ich ihn hier mal ungeniert empfehlen.

Das Publikum im Kino hat dann auch noch überrascht, junge Menschen und dann auch noch ein sehr hoher Anteil weiblichen Geschlechts. Unser erster Versuch, sneak mit Schnecke zu übersetzen, war nicht ganz korrekt doch jetzt hab ich die Lösung: to sneak a peek: einen Blick erhaschen!

YYYYYYYYYN

One Response to “film: ray”

  1. jan Says:

    Stimmt, einige der Mädels waren mindest so sehenswert wie der Film ;-)

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