film: last days
Gus van Sant reiht sich mit Last Days in die Reihe der hier mehrfach genannten Regisseure ein (vor einem halben Jahr gabs bereits die Elephant Kritik).
Last Days ist, wenn auch nicht autobiographisch, dann aber doch inspiriert vom Leben (bzw. einem Teil dessen, eben den letzten Tagen) des Sängers Kurt Cobain, der mit Nirvana diverse Erfolge feierte. Kurt bzw. Blake (im Film) den Drogen verfallen lebt in einer Art WG in einem rustikalen Schloß im Wald. Es gibt viel Natur, langsame Kamera und Stilleben die fast Ölgemälden gleichen.
Vorher hatte ich zwei Thesen:
- Egal, wie der Film wird, zumindest der Soundtrack wird ok sein — nicht ein Nirvana Song gab es …
- Es wird mindestens ein Schuß fallen, so wollten wir einen Action Fan mit ins Kino locken — auch da lagen wir daneben …
Insgesamt zeichnet der Film ein erschreckendes Bild des Wracks Kurt Cobain am Ende seines Lebens und beeindruckt mit wundervollen Bildern.











May 29th, 2005 at 16:57
Ich glaube, Kurt hat die für seine Situation beste Option gewählt. Schade eigentlich, seine Musik war klasse. Hör mal das Unplugged, da singt er sich die Seele aus dem Leib, ich bekomme immer eine Gänsehaut dabei. Das Album In Utero ist eines der besten von Nirvana. Dass es so viel Ärger mit Steve Albini gab, Kurt wollte auch mal so klingen wie die Pixies :-)….
May 29th, 2005 at 17:26
So isses! About a girl unplugged in New York ist das Beste wo gibt –
May 30th, 2005 at 13:41
“beste option”? vielleicht eher: er wird seine Gründe gehabt haben. Und dazwischen liegen Welten.