Archive for May, 2005

film: the interpreter

Posted by al:x in film on May 3rd, 22:49

Mit The Interpreter führt uns Sydney Pollack in die Hallen der United Nations. Nicole Kidman (kennt den Sydney noch von Cold Mountain) spielt die Übersetzerin Silvia Broome. Aufgrund ihrer Wurzeln zuständig für afrikanische Übersetzungen hört sie eines Abends Dinge, die sie besser nicht gehört hätte. Auf den wenige Tage später sprechenden Diktator eines afrikanischen Landes ist ein Anschlag geplant. Das posaunt sie dann auch gleich beim Chef aus und gerät nun selbst unter Verdacht in eben diese Dinge verstrickt zu sein. Sean Penn übernimmt die Rolle des ermittelnden Geheimdienst Agenten Tobin Keller.

film_interpreter

Netter Diplomatie Thriller! Oliver Kalkhofe meinte über den Film:

Total unrealistisch, ich habe Übersetzer gelernt und da gabs keine solche Schnitten!

YYYYYYNNNN

film: creep

Posted by al:x in film on May 2nd, 20:28

Der Vorteil einer Sneak Preview ist ja, dass man da auch schon mal Filme sieht, die man sonst wohl eher nicht geschaut hätte. Dazu gibt es aber auch einen Nachteil: man sieht auch schon mal Filme, die man sonst wohl eher nicht geschaut hätte — und das aus gutem Grund!

Normalerweise müsste ich hier jetzt eine Spoiler Warnung geben, aber das macht man ja nur um denen den Spass am Film nicht zu verderben, die ihn später noch sehen werden. Da aber mein Plan ist, genauso das zu verhindern, verzichte ich darauf.

film_creep

Kate (Franka Potente) eine Deutsche im Party London will Abends gerade noch George Clooney nachsteigen und nimmt dafür natürlich die U-Bahn. Beim Warten schläft sie ein und als sie wieder aufwacht, ist die letzte Bahn natürlich weg, die Station ist verschlossen und sie ist allein. Dann kommt doch noch eine Bahn!? Sie steigt ein, die Bahn hält im Tunnel plötzlich an und sie trifft nun doch noch einen Bekannten in der sonst völlig lehren Bahn, der sie — na klar — vergewaltigen will. Das geht aber schief, er wird durch die jetzt plötzlich offene Tür nach draussen gezerrt — dort gibt er sterbende Geräusche von sich, taucht dann aber doch noch ein paar Male arg zugerichtet aber zumindest noch stöhnend (Schmerz nicht Lust) wieder auf.

Kate trifft dann noch ein paar Obdachlose, sonst gäbs ja auch gar keine Dialoge.

Nachdem diverse Leute hinweggerafft sind, lernt der Zuschauer den Grund für den Schrecken kennen. Einen Mutanten! War von Anfang an meine Vermutung. Aus Gründen die nicht näher erleutert werden, wird Kate erst mal verschont. Ein weiterer noch lebender Gefangener ist der Quotenschwarze George (hier verrate ich auch noch den Gag des Films: nen George wollte sie ja ohnehin noch treffen), ein Kanalisationsarbeiter, der bereits am Anfang auf den Mutanten getroffen ist (für mich immer noch kein Schema für Verschonen/Abmurksen zu erkennen). Beide sind nun eingesperrt in Käfigen bis zum Hals im Wasser auf den Tod und die damit einhergehende Verfütterung an die Ratten wartend.

Nach erfolgreicher Flucht aus dem Käfig kommen sie in ein unterirdisches Krankenhaus (???), dort will der Film wohl erklären. Es erscheint aber, egal wie man es dreht, nie stimmig! George muss dann später noch dran glauben. Und Kate macht den Mutanten zum Schluss endlich kalt.

Alles in allem, ist der Versuch einen Spielfilm mit einer Flucht in einer U-Bahn zu füllen wohl zum Scheitern verurteilt. Viel Blut, wahllose Aneinanderreihung von plumpen Schockeffekten, nicht wirklich eine Handlung und dazu auch noch Voraussagbare Szenen. Durch die komplett fehlenden Erklärungen erschienen einige Szenen Menschenverachtend und eine Freigabe ab 16 Jahren scheint in diesem Sinne willkürlich.

Die deutsche Version ist noch drei Minuten länger — was bin ich froh, dass ich die drei Minuten nicht auch noch sehen musste.

YNNNNNNNNN

rund um den henninger-turm

Posted by al:x in sport on May 1st, 12:56

In der Höhe dumpfes Trommeln der Rotoren, erst weit weg dann immer schneller näherkommend. Die Gemeinschaft wird unruhig, Fotoapparate werden gewetzt — sie kommen …

Das Fahrerfeld nähert sich

In Eppstein wohnend hatte ich heute die vorteilhafte Situation, dass das Rennen rund um den Henninger-Turm direkt bei mir am Haus vorbeiführte. Das Feld musste den Schulberg (mit bis zu 22% Steigung) hoch und bekam damit einen Vorgeschmack auf das, was auf den insgesamt über 200 Kilometern noch kommen sollte. Zwei Stunden vorher passierte das Feld des Jedermann-Rennens die Stelle und beeindruckte mit fast 2000 Teilnehmern.

Update: Die Bilder sind jetzt hochgeladen.