film: good night, and good luck
George Clooney bleibt beim Fernsehen, zumindest was die Regie angeht. Nach Confessions of a Dangerous Mind legt er Good Night, and Good Luck. nach. So langsam mausert er sich zu einem richtigen Regisseur. Der Kommentar: also doch nicht nur ein Unterwäschemodel sagt doch einiges.
Der Film handelt vom Journalisten Edward R. Murrow, der mit seiner Show auf CBS in den Anfängen des Fernsehens offen gegen eine Hexenjagd nach angeblichen Kommunisten vorging. Selbst vor der Kritik an McCarthy schreckte er nicht zurück, durch die er selbst ins Visier der Ermittler kam.
Ganz ohne Farbe und mit Amerikanern aus den Fünfzigern (ich glaube in Smoke wurde weniger geraucht) schafft der Film eine Athmosphäre, bei der Zuschauer glaubt mit im Besprechungsraum des Senders zu sitzen. Nur groß! Eingeschnipselt sind Archivaufnahmen, wie zum Beispiel die Reden McCarthys. Die Figuren sind mit David Strathairn, Robert Downey Jr., Frank Langella sowie George Clooney hervorragend besetzt. Alles in allem ein sehr gelungener Film über die Anfänge des unbequemen Journalismus.











August 22nd, 2008 at 11:02
Ich fand den Film wirklich sehr toll. Ein Kino-Highlight für mich gewesen. Auch wenn ich kein Kenner der amerikanischen Politik zu Zeiten des kalten Krieges bin konnte ich mich an der entspannten Ausstrahlung, der Erzählweise und der darstellerischen Glaubwürdigkeit erfreuen. Eine Abwechslung in der zu hektischen Kinolandschaft.
Hier noch eine weitere Kritik:
http://www.res-dead.de/dailydead/good_night_and_good_luck