film: jarhead
Sam Mendes, bekannt duch American Beauty sowie Road to Perdition ließ mich hoffen, dass das kein wir-amerikanische-helden-Film wird. Leider erstarb diese Hoffnung irgendwann im Verlauf der zwei Stunden.
Jarhead versucht Full Metal Jacket zu imitieren, also neuer Krieg, neues Glück. Es gibt plumpe Anspielungen, nett formuliert würde man sagen Hommages eine Hommage an den Meister Kubrick. Ich denke, Jarhead kommt nicht mal bis an die Oberkante des Stiefels von FMJ.
Erst dachte ich noch, schöner Aufbau: am Anfang ist der Film naiv, hinterfragt nichts, genau wie die Männer in der Ausbildung, es geht in den Krieg und dort wäre die Chance gewesen, Friendly Fire, Konflikte, Langeweile, Wahnsinn — alles nur kurz angerissen — wird dann aber abgewürgt und der Film erschiesst sich damit selbst! Schade!
Der Soundtrack war nett.
An alle Jake Gyllenhaal Fans um die 13 Jahre: Kichern in einem Film in dem man gerade eine verkohlte Leiche sieht ist unangebracht!











January 13th, 2006 at 09:20
Ist der Plural von Hommage wirklich Hommages?
January 13th, 2006 at 18:47
Fast hätte ich Jake Gyllenhaal in einem Harry-Potter-esken Film vermutet (von wegen 13jähriges Lachen). Und obwohl ja der letzte Potter gruselig sein soll… Donny Darko is dann doch wohl was anderes *manisches-lachen*
January 13th, 2006 at 20:48
@Jan: hab ich auch ne Weile gezögert, jetzt sollte es aber gut sein
@bjs: der Film schien ihnen auch weitestgehend egal zu sein, besser sie hätten sich nen Kalender von ihm gekauft, haben sie das ganze Jahr was von und sitzen — jetzt kommt der beste Teil für die restliche Menschheit — zu Hause davor und kichern dort!
January 14th, 2006 at 12:15
Nicht dass ich mir einbilde, 13-jährige Mädchen auch nur ansatzweise zu verstehen - aber JAKE GYLLENHAAL?!?