film: the constant gardener

Ich habe eine Weile gezögert diesen Film zu schauen. Erst hat mich das Kino Plakat abgeschreckt: Afrika Schnulze habe ich gedacht. Dann irgendwann habe ich einen Trailer gesehen, wonach die Gedanken zu oops ist ja eventuell doch sehenswert umschwenkten. Dann kam die Kritik von Anke Gröner, die zwar, wie ich zugeben muß, weniger vom Film als von den Kinobesuchern handelte. Jedenfalls wuchs meine Zurückhaltung wieder. Dann noch ein vernichtendes Urteil aus dem Kollegenkreis und der Film rückte erneut in weite Ferne. Zum Schluss doch noch eine positive Kritik sowie die Tatsache, dass wir die offensichtlichen Perlen bereits in der letzten Woche konsumiert haben, brachten dann heute doch den Gärtner aufs Programm.

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City of god Regisseur Fernando Meirelles inszenierte die Geschichte des Diplomaten Justin Quayle (Ralph Fiennes — wir kennen ihn aus Cronenbergs Spider), dessen Frau Tessa (Rachel Weisz) in Afrika ermordet wird, woraufhin er versucht, in der Sache zu ermitteln. Die Ermittlungen führen zu überraschenden Entdeckungen, gut gemeinten Warnungen von Freunden, durchsuchten Wohnungen bis hin zu Drohungen er würde seiner Frau folgen…

Was mich teilweise (besonders am Anfang) gestört hat, ist die Kameraführung, die im Homevideo Stil daherkam. Ich würde den Kinobesuch dennoch jedem empfehlen!

YYYYYYYYNN

4 Responses to “film: the constant gardener”

  1. Klaus Says:

    Ich fand gerade die Kameraführung interessant, zumal wir doch mit Mike kurz vorher über professionelle Kameratechnik gesprochen hatten. Da war ich einfach sensibilisiert. Und dieser Film erhöht die Authentizität seiner Aussage durch die “amateur”-haftigkeit der Bilder. Das wirkte schon so wie selbst gemacht und live gedreht mit Handkamera, grobem Filmmaterial und vielen Belichtungsproblemen, ich fand es gut, dass die Bilder nicht ästhetisch aufgemotzt worden sind. Halt Afrika exploited.

  2. al:x Says:

    Hm, erhöhte Authentizität stimmt sicher, aber mit negativer Grundeinstellung hatte ich, wie gesagt nur am Anfang, damit ein Problem. Evtl. schaue ich mir den Film noch einmal an, wenn er auf DVD rauskommt, dann bin ich auch mental bereit mich darauf einzulassen. Denn beeindruckend waren die Bilder auf jeden Fall!

  3. Matt Says:

    Also auch aus meiner Sicht ist “Der ewige Gärtner” absolut empfehlenswert. Er kommt zwar nicht ganz mit “City of God” mit, aber dennoch eine klasse Geschichte und starke Darsteller. Man könnte höchstens ein bisschen kritisieren, dass der Mix aus Liebesgeschichte und Politthriller nicht immer ganz perfekt gelungen ist.
    Zu Anke Gröners “Kritik”: Da aktuell in den USA Steven Soderbergh rumexperimentiert und einen Film parallel zum Kinostart auch im (Pay-)TV und auf DVD rausbringt, bleiben uns solche Erlebnisse ja vielleicht bald erspart…

  4. al:x Says:

    Ich glaube nicht, dass ich ganz aufs Kino verzichten wollte. Nix gegen DVDs, ich leihe mir viele aus und kaufe mir die (subjektiv) Besten. Aber vom Erlebnis im Kino sind die Homecinema Anlagen noch weit entfernt. Klar gibts ab und zu mal unschöne Ereignisse, die manchmal auch den Film mit runter ziehen, aber das gibt dann Gelegenheit den Film nochmal zu schauen ;-)

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