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Posted by al:x in politics on January 19th, 20:46
Das ist doch mal Kontrastprogramm zur Geschäftsaufgabe als Businesskonzept! Immer positiv denken…

Das ist doch mal Kontrastprogramm zur Geschäftsaufgabe als Businesskonzept! Immer positiv denken…
Lord of war handelt von Yuri Orlov, einem ukrainischen Emigranten in den USA. Yuri will das grosse Geld machen und steigt in den Waffenhandel ein. Bereits sehr erfolgreich, beschert ihm das Ende des kalten Krieges Zugang zu den schier unerschöpflichen Vorräten russischer Waffentechnik. Seine Herkunft begünstigt seinen Aufstieg und es scheint keine Grenzen zu geben.
Yuri wird gespielt von Nicolas Cage, begleitet wird er vom Interpol Agenten Jack Valentine (Ethan Hawke — er kannte den Regisseur Andrew Niccol wohl noch von Gattaca). Der Film thematisiert den moralischen Aspekt und schreckt dabei nicht vor deutlichen Gewaltszenen zurück. (Wie) erklärt man seiner Familie, dass man gerade für eine Woche nach Afrika fliegt um AK47 Gewehre an Kinder auszuliefern. Der Film provoziert indem er Yuri seine eigene Lebensgeschichte auf eine überaus zynische Art und Weise erzählen lässt. Alles in allem unbedingt sehenswert!










Laura Henderson, seit kurzem verwitwet und nebenbei bemerkt durchaus vermögend, überlegt, was sie nun mit ihrer Zeit/ihrem Geld anfangen soll. Kurzerhand kauft sie ein altes Theater, läßt es herrichten und produziert im Londoner Windmill eine Show. Der Reiz des Neuen funktioniert zuerst sehr gut, doch der Besucherandrang läßt schnell nach. Mrs. Henderson versieht sich auf die alte Regel sex sells. Ab dem Zeitpunkt gibt es auf der Bühne nakte nackte Haut zu bewunden bewundern und die Shows sind voll.
Alles ganz normal, ausser vielleicht, dass Mrs. Henderson so um die 70 Jahre ist und die Geschichte Ende der 30er spielt. Hürden der Bürokratie und bald darauf der Krieg drohen das Haus zu schließen. Der Film begeistert, bewegt und und zieht in den Bann.
Regie führte Stephen Frears und in den Hauptrollen sehen wir Judi Dench als Mrs. Henderson sowie Bob Hoskins als Theatermanager Vivian Van Damm.










Fast unabsichtlich bin ich gerade auf Worpress Version 2.0 gegangen.
Die neue Version bot dann auch gleich Abenteuer für einen ganzen Abend. Mit zwei Blogs spielte das Caching verrückt. Brachte mir damit die falschen Resourcen für den jeweils als zweiten aufgerufenen Blog :-(
Diese neue Funktion habe ich dann erst einmal abgeschaltet. Ging ja bisher auch ohne ;-)
Jetzt müsste alles wieder gehen, sollte euch was negativ auffallen (was mit der neuen Version zu tun haben könnte), einfach hier kommentieren.
Ich schaue gerade Im Fernsehen läuft gerade The core. Ein Film, über den hier jetzt nicht hergezogen werden soll. Das hat er nicht nötig, er disqualifiziert sich selbst, kann aber prima als Trash benutzt werden…
Jedenfalls gibt es in diesem Film einen Hacker, der ein Virus erstellt hat, welches das Internet nach Dateien durchsucht, die frei definierte Schlüsselworte enthalten und diese dann löscht. Das Ziel davon ist, die Öffentlichkeit nicht zu beunruhigen indem man die Mission geheimhält.
Ich habe selten so gelacht. Er lässt sich übrigends mit Junkfood und unbegrenzt Xena Videos bezahlen.
Wenns die USA hätt, China wäre bestimmt auch interessiert. Das wär mal ne krasse Zensur und der Tod des Internet!
Update 22:39 — für Junkfood und Xena Videos gibts natürlich keine Loyalität!
Sam Mendes, bekannt duch American Beauty sowie Road to Perdition ließ mich hoffen, dass das kein wir-amerikanische-helden-Film wird. Leider erstarb diese Hoffnung irgendwann im Verlauf der zwei Stunden.
Jarhead versucht Full Metal Jacket zu imitieren, also neuer Krieg, neues Glück. Es gibt plumpe Anspielungen, nett formuliert würde man sagen Hommages eine Hommage an den Meister Kubrick. Ich denke, Jarhead kommt nicht mal bis an die Oberkante des Stiefels von FMJ.
Erst dachte ich noch, schöner Aufbau: am Anfang ist der Film naiv, hinterfragt nichts, genau wie die Männer in der Ausbildung, es geht in den Krieg und dort wäre die Chance gewesen, Friendly Fire, Konflikte, Langeweile, Wahnsinn — alles nur kurz angerissen — wird dann aber abgewürgt und der Film erschiesst sich damit selbst! Schade!
Der Soundtrack war nett.
An alle Jake Gyllenhaal Fans um die 13 Jahre: Kichern in einem Film in dem man gerade eine verkohlte Leiche sieht ist unangebracht!










George Clooney bleibt beim Fernsehen, zumindest was die Regie angeht. Nach Confessions of a Dangerous Mind legt er Good Night, and Good Luck. nach. So langsam mausert er sich zu einem richtigen Regisseur. Der Kommentar: also doch nicht nur ein Unterwäschemodel sagt doch einiges.
Der Film handelt vom Journalisten Edward R. Murrow, der mit seiner Show auf CBS in den Anfängen des Fernsehens offen gegen eine Hexenjagd nach angeblichen Kommunisten vorging. Selbst vor der Kritik an McCarthy schreckte er nicht zurück, durch die er selbst ins Visier der Ermittler kam.
Ganz ohne Farbe und mit Amerikanern aus den Fünfzigern (ich glaube in Smoke wurde weniger geraucht) schafft der Film eine Athmosphäre, bei der Zuschauer glaubt mit im Besprechungsraum des Senders zu sitzen. Nur groß! Eingeschnipselt sind Archivaufnahmen, wie zum Beispiel die Reden McCarthys. Die Figuren sind mit David Strathairn, Robert Downey Jr., Frank Langella sowie George Clooney hervorragend besetzt. Alles in allem ein sehr gelungener Film über die Anfänge des unbequemen Journalismus.










Ist da! In diesem Jahr soll es noch soweit sein…
Quelle: FILM ROTATION
Irgendwie haben wir es doch alle schon mal erlebt: man arbeitet so mit seinem Computer und das aktuelle Betriebssystem, nun ja, ich will nicht sagen, man ist unzufrieden aber man überlegt schon mal, ob es da nicht was besseres gibt — Sozusagen, der kleine Ichbinniezufrieden Mann im Kopf.
Jetzt gibt es ja da noch dieses andere Betriebssystem, man hört immer wieder davon. Leute reden darüber, viele benutzen es. Aber dann sagen wieder einige: da muß man echt masochistisch sein, wenn man das einsetzt.
Und dann denkt man sich, all die Programme die ich so tagtäglich benutze, mit denen ich doch eigentlich gut klarkomme, gibts die da überhaupt? Und können die dann auch das Gleiche oder etwa sogar mehr?
Simon Gerber hat es gewagt und einen Artikel darüber verfasst. Er nimmt ein paar Ängste aber bestätigt auch ein paar Vorurteile. Am Ende hat er den entscheidenden Schritt, also den Wechsel nicht vollführt, woran es letztendlich für ihn gescheitert ist kann man nur mutmaßen. Auf jeden Fall ist sein Artikel: Switching to Windows: Not as easy as you think sehr lesenswert.
…oder: ihr habt es nicht besser verdient!
Der vielversprechende Film Munich von Steven Spielberg wird wohl demnächst Opfer des eingesetzten DRMs. Die BAFTA (British Academy of Film and Television Arts) bekam die DVDs erst verzögert, da sie beim Zoll aufgehalten wurden. Das kann man durchaus als Pech bezeichnen. Die DVDs waren dann aber mit Region Code 1 (klar, kamen ja aus den USA) erstellt. Die extra für dieses DRM System entwickelten Player verweigerten daher das Abspielen, andere handelsübliche Geräte hätten im Zweifel Region Code 1 schon mal akzeptiert, DRM traut ihnen aber nicht. Wie sagt Nelson Muntz so schön: Ha ha!
Quelle: boing, boing