film: the road to guantanamo
Michael Winterbottom verfilmte mit The Road To Guantanamo die Geschichte vierer Briten pakistanischer Herkunft. Zur Hochzeit eines der vier Freunde nach Pakistan gereist, beschlossen sie aus einer Stimmung heraus nach Afganistan zu fahren. Dort werden sie vom ausbrechenden Krieg überholt. Während eines Bombenangriffs geraten sie in Gefangenschaft und werden in ein Lager gebracht. Erkannt als britische Staatsbürger werden sie für oberste Al-Qaida Aktivisten gehalten und in ein Militärgefängnis überführt.
Ab jetzt beginnt eine sich wiederholende Abfolge von endlosen Befragungen, kleinen Zellen in der Sonne, keinerlei Unterhaltung untereinander bis hin zum Gefängnis Guantanamo. Was mich besonders beeindruckt hat, war die Willkür mit der Menschen für Guantanamo ausgewählt wurden (im Fall der Freude war es ihre Kenntnis der Englischen Sprache) und der damit verbundene Verlust aller Menschenrechte.
…conditions in the prisons are consistent with the Geneva convention… …for the most part
Donald Rumsfeld über Guantanamo
Nachdem zwei der Schauspieler sowie zwei der ursprünglich Betroffenen von der Berlinale Verleihung zurückkehrten, wurden sie von der britischen Polizei vorübergehend festgenommen.










