film: perfume, the story of a murderer
Auf einem Fischmarkt unter einem Stand in die Welt geworfen und nur durch sein Schreien dem frühen Kindstod entgangen, ist Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw) vom ersten Moment ungewollt. Aufgewachsen in einem Weisenheim, für wenig Geld an eine Gerberei verkauft durchlebt er eine harte Kindheit. Als Jugendlicher sieht er dann das erste Mal Paris und ist fasziniert von all den neuen Gerüchen. Denn Jean-Baptiste hat eine besondere Gabe: wie kein zweiter nimmt er Gerüche war, keiner seiner anderen Sinne ist so stark ausgeprägt. Das führt ihn wie automatisch in die Parfümerie von Giuseppe Baldini (Dustin Hoffman), Giuseppe — ehemals berümt und erfolgreich — fristet sein Dasein damit, erfolgreiche Konkurrenzprodukte zu analysieren um am Erfolg teilzuhaben.
Der eigentliche Grund für Jean-Baptiste ist aber, zu lernen, wie man Düfte konservieren kann. Denn während seines ersten Aufenthalts in Paris nimmt er den perfekten Duft wahr: eine Strassenverkäuferin, die auf seine plumpen Annäherungsversuche allerdings verängstigt reagiert. Um das folgende Schreien zu beenden hält er ihr Mund und Nase zu, was zu ihrem Ableben führte. Der geliebte Duft jedoch verflog mit jedem Augenblick ein wenig mehr.
Giuseppe kauft ihn aus der Gerberei frei nachdem Jean-Baptiste ihm bewiesen hat, welches Talent in ihm steckt. Dieser lernt begierig alles, was er bei Giuseppe lernen kann und beginnt dann mit seinen Experimenten, den perfekten Duft in einem Parfüm zu konservieren.
Die Buchvorlage von Patrick Süskind, ein Klassiker, beschreibt — zumindest, wenn ich meiner etwas verblassten Erinnerung trauen kann — die Düfte, die Empfindungen, einfach alles viel besser, als es im Film wohl je möglich sein wird. Trotzdem ist der Film für sich genommen gut, naturgemäss wird stark mit Bildern gearbeitet, hervorheben möchte ich zum Beispiel die Fischmarktszene, bei der ich eine doch recht klare Vorstellung der Gerüche hatte.










