ziele
Posted by al:x in so isses on October 13th, 20:00B
Science of Sleep bzw. Anleitung zum Träumen ist surreal, die Wirklichkeit verschwimmt mit Stéphanes (Gael García Bernal) Träumen. Stéphanie (Charlotte Gainsbourg), seine frisch eingezogene Nachbarin, spielt in eben diesen Träumen eine grosse Rolle. Stéphane ist sich allerdings nicht sicher, was er will Stéphanie oder ihre Freundin Zoé, erschwerend kommt hinzu, dass Stéphanie gar nichts von ihm wissen will.
Doch beide scheinen für einander bestimmt: sie sind beide Künstler, er illustriert Kalender und ist Hobby Erfinder (erinnerte etwas an Wallace & Gromit) und sie bastelt wundervolle Dinge aus Alltagsgegenständen. Eine Traumwelt, noch schöner als Me and you and everyone we know.










Auf einem Fischmarkt unter einem Stand in die Welt geworfen und nur durch sein Schreien dem frühen Kindstod entgangen, ist Jean-Baptiste Grenouille (Ben Whishaw) vom ersten Moment ungewollt. Aufgewachsen in einem Weisenheim, für wenig Geld an eine Gerberei verkauft durchlebt er eine harte Kindheit. Als Jugendlicher sieht er dann das erste Mal Paris und ist fasziniert von all den neuen Gerüchen. Denn Jean-Baptiste hat eine besondere Gabe: wie kein zweiter nimmt er Gerüche war, keiner seiner anderen Sinne ist so stark ausgeprägt. Das führt ihn wie automatisch in die Parfümerie von Giuseppe Baldini (Dustin Hoffman), Giuseppe — ehemals berümt und erfolgreich — fristet sein Dasein damit, erfolgreiche Konkurrenzprodukte zu analysieren um am Erfolg teilzuhaben.
Der eigentliche Grund für Jean-Baptiste ist aber, zu lernen, wie man Düfte konservieren kann. Denn während seines ersten Aufenthalts in Paris nimmt er den perfekten Duft wahr: eine Strassenverkäuferin, die auf seine plumpen Annäherungsversuche allerdings verängstigt reagiert. Um das folgende Schreien zu beenden hält er ihr Mund und Nase zu, was zu ihrem Ableben führte. Der geliebte Duft jedoch verflog mit jedem Augenblick ein wenig mehr.
Giuseppe kauft ihn aus der Gerberei frei nachdem Jean-Baptiste ihm bewiesen hat, welches Talent in ihm steckt. Dieser lernt begierig alles, was er bei Giuseppe lernen kann und beginnt dann mit seinen Experimenten, den perfekten Duft in einem Parfüm zu konservieren.
Die Buchvorlage von Patrick Süskind, ein Klassiker, beschreibt — zumindest, wenn ich meiner etwas verblassten Erinnerung trauen kann — die Düfte, die Empfindungen, einfach alles viel besser, als es im Film wohl je möglich sein wird. Trotzdem ist der Film für sich genommen gut, naturgemäss wird stark mit Bildern gearbeitet, hervorheben möchte ich zum Beispiel die Fischmarktszene, bei der ich eine doch recht klare Vorstellung der Gerüche hatte.










George Monroe (Kevin Kline) lebt mit seinem Hund in einem zerfallenem Haus am Meer, in einer Villengegend direkt auf einem Felsen mt grandiosem Blick auf den Ozean. Von seinem sechzehnjährigen Sohn Sam getrennt lebend, verliert er mehr und mehr den Kontakt. Und Sam (Hayden Christensen — klein Anakin) ohne starkes männliches Vorbild rebelliert gegen alles und jeden.
George beschliesst nun also Sam für den Sommer zu sich zu holen um mit ihm gemeinsam das Haus erst abzureissen und dann neu wieder aufzubauen. Sam ist von der Idee allerdings gar nicht begeistert, er wollte den Sommer zusammen mit einem Freund verbringen.
Teenager Revolte perfekt inszeniert von Christensen, etwas Romantik und eine gute Leistung von Kline. Der Vater-Sohn Konflikt kommt mir allerdings etwas zu kurz. Insgesamt aber trotzdem ein guter Film.










Ungefähr eine halbe Stunde erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Irgendwie kann am Schluss auch jeder sagen: was ne Scheiss Nacht! Die Geschichte ist schwer zu beschreiben ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, auch wenn der nach etwa zwei Dritteln des Filmes ziemlich klar ist und man eigentlich nur noch auf die aufzulösenden Verbindungen wartet. Nachdem alles erzählt ist, hört der Film dann einfach auf. Irgendwie fehlt das Ende.
Bis dahin ist 11:14 aber sehr unterhaltsam. Die Geschichte wird rasant erzählt, es gibt einige Aha-Erlebnisse ohne den Zuschauer zu überfordern.










Henri Charriere, bzw. Papillon (Steve McQueen) und Louis Dega (Dustin Hoffman) werden lebenslang auf eine Gefängnisinsel gebracht. Unschuldig verurteilt, beschliesst Papillon nicht lange dort zu bleiben und ist mit Hilfe des Geldes von Dega von Beginn an auf der Suche nach einem Weg zu fliehen.
Ein Klassiker, die Referenzklasse des Ausbruchskinos! Klasse Schauspieler und knisternde Spannung.










Professor Marcus (Alec Guinness) mietet sich bei Mrs. Wilberforce (Katie Johnson), einer einsamen alten Dame ein. Zusammen mit Major Courtney (Cecil Parker), Mr. Harvey (Herbert Lom), Mr. Robinson (Peter Sellers) sowie Mr. Lawson (Danny Green) musiziert er in einem Streich-Quintett. Das zumindest glaubt Mrs. Wilberforce. Eigentlich planen die 5 einen Raub, den sie mit Hilfe der alten Dame durchführen wollen.
Der Raub glückt, doch Mrs. Wilberforce kommt ihnen auf die Schliche und wird zum Problem.
Sehr liebenswerte Komödie mit starken Charakteren.










Einer der wenigen Filme, die bis heute immer noch nicht in Luxembourg gelaufen sind, nun war ich das Warten leid und habe mir die DVD ausgeliehen. Mit guten Kritiken überhäuft, ist Sommer vorm Balkon nicht nur eine Komödie, sondern erzählt eine wunderbare Geschichte.
Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl), zwei Freundinnen in Berlin, verbringen die Sommernächte mit Rotwein und Gesprächen auf dem Balkon über der Stadt. Doch der heile Schein trügt: beide Ende 30 auf der Suche nach der Liebe, haben ihre Probleme. Katrin ist seit über drei Jahren arbeitslos, ihr Sohn will unbedingt teure Joggingschuhe. Nike versucht ihren neuen Freund zu erziehen …










Thomas (David Hemmings), ein erfolgreicher Fotograf, fotografiert im Park Jane (Vanessa Redgrave), wie diese sich mit ihrem Liebhaber trifft. Er will die Bilder für einen Bildband verwenden, sie jedoch hat ein offenkundiges Interesse daran, dass die Bilder nicht veröffentlicht werden. Beim Entwickeln der Bilder entdeckt Thomas auf den Fotos noch etwas Anderes: ist ein Verbrechen geschehen?
Mit dem Produktionsjahr 1966 reiht sich Blow-Up in die Klassiker Reihe ein. More to come…










Andrew Largeman (Zach Braff), ein mässig erfolgreicher Fernseh-Schauspieler, ist Patient seines eigenen Vaters (ein Psychiater) und nimmt Zeit seines Lebens starke Medikamente. Er lebt in San Francisco, war seit neun Jahren nicht mehr zu Hause, bis seine Mutter stirbt.
Zu Hause angekommen, trifft er alte Freunde wieder, geht seinem Vater aus dem Weg, lernt Sam (Natalie Portman) kennen, öffnet seine Augen. Die Medikamente hat er abgesetzt, da er sich nicht sicher ist, ob sie etwas bewirken, ob er sie braucht…
Zach Braff erlebte seinen Durchbruch mit der Comedy Serie Scrubs, in der er den Jung-Arzt John “J.D.” Dorian spielt. Für Garden State steuerte er mal eben die Buchvorlage bei, führte Regie und gab auch noch die Hauptrolle.
Eine Geschichte über das Leben mit einem sehr netten Soundtrack.









