Archive for December, 2006

film: flushed away

Posted by al:x in film on December 8th, 00:44

Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits Vorfreude angedeutet, heute war es dann soweit: Flushed Away.

film_flushed_away

Die Story ist schnell erzählt: Roddy, eine Hausratte im noblen Kensington, geht es bestens. Genug zu futtern, jede Menge Spielzeug. Doch plötzlich taucht Sid auf, Roddy findet ihn widerlich und will ihn wieder loswerden. Das geht allerdings schief und plötzlich ist es Roddy, der ins Klo gespült wird.

Unter Tage eröffnet sich für ihn nun eine neue Welt, jede Menge Artgenossen, doch in Roddy wächst der Wunsch nach Hause zurückzukehren. Dabei lernt er Rita kennen, mit deren Hilfe er sein Ziel zu erreichen hofft. Doch da war auch noch die Schattenseite: The Toad und sein fieser französischer Verwandter Le Frog. Sie hassen Ratten und wollen die Unterwelt von dieser Plage befreien…

Der Film ist sehr kurzweilig, mit fantastischen Ideen und natürlich perfekter technischer Umsetzung.

YYYYYYYNNN

Musiktypen

Posted by klausd in music on December 7th, 17:53

Ich glaube, mir sieht man die Vorliebe für Punk, Post-Punk, Alternative und Indie nicht sofort an. Aber es gibt so Typen, da weißt du sofort, welche Art Musik sie hören. Da ist zum Beisspiel dieser Typ im Büro mit seinen langen etwas zauseligen Haaren, dünn&lang, Klamotten von Woolworth, aber noch gerade so businesslike. Der spricht kaum, lächelt immmer ein glückselig während er seine Selbstgedrehte raucht. Ganz klar Amon Düül 2 Hörer, genauso stell ich ihn mir vor..

film: babel

Posted by al:x in film on December 6th, 18:27

Selten habe ich einen Film so unvorbereitet, mit so völlig falschen Erwartungen gesehen, wie gestern Babel. Brad Pitt + Babel = Bibel Epos/History Schinken. Warum will der Klaus den unbedingt sehen? Naja die Alternativen waren begrenzt und das knapp-8 Punkte Rating auf IMDB liessen dann doch zumindest auf einen angenehmen Abend hoffen.

Hätte ich es bei meiner ausufernden Vorab-Recherche noch bis zum Regisseur geschafft, hätte sich meine Erwartungshaltung wohl bereits verändert. Alejandro González Iñárritu ist bereits durch Filme wie Amores Perros oder 21 Grams positiv aufgefallen. Beim Cast wird es dann noch deutlicher: Gael García Bernal macht kein klassisches Popcorn Kino.

film_babel

Im Film geht es also nicht um einen wackligen Turm sondern um Sprache, Kommunikation bzw. um Probleme bei eben dieser. Beeindruckend ist in diesem Zusammenhang, die Sprachvielfalt des Filmes; IMDB listet die folgenden Sprachen: Japanese Sign Language / French / English / Spanish / Japanese / Berber / Arabic.

Wie auch bereits Iñárritus frühere Filme, ist Babel in Episoden gedreht. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, nicht immer in chronologischer Reihenfolge auf verschiedenen Kontinenten. Die Geschichten werden im Laufe des Filmes miteinander verknüpft, was meiner Ansicht nach nicht immer perfekt gelingt und ich hielt es auch nicht unbedingt für notwendig. Jede der Geschichten könnte eigenständig stehen und im Film wäre das gemeinsame Thema der Kommunikation Verbindung genug. Das allerdings ist der einzige negative Punkt an dem Film; ein unbedingtes Muss unbedingt im Original anschauen! Zu Untertiteln würde ich allerdings raten ;-)

YYYYYYYYYN

film: casino royale

Posted by al:x in film on December 1st, 23:47

Pierce ist fertig, nun darf Daniel Craig als 007 aktiv werden. Casino Royale ist nach langer Zeit mal wieder ein James Bond nach einer Vorlage von Ian Fleming. Mit diesem sind dann nun auch alle seiner James Bond Geschichten realisiert.

film_casino_royale

Es ist James erster Auftrag, Wodka Martinis trinkt er zwar schon, deren Zubereitung ist ihm allerdings noch egal. Schöne Frauen und schnelle Autos gibt es auch bereits. Zwei Aston Martin erfreuen den Zuschauer. Gadgets gibt es kaum, auch Q suchen wir vergeblich. Dafür ist der neue James Bond deutlich körperlicher: harte Actionszenen mit ausreichend Blut und auch eine Folterszene darf in modernen Agentenfilmen nicht fehlen.

Auch die Geschichte ist ungewöhnlich, es gibt keine unmittelbare Gefahr für die Menschheit. Der Schurke Le Chiffre (Mads Mikkelsen) versucht beim Poker Geld zu gewinnen, denn er steht bei unangenehmen Terroristen mit 100 Mio. in der Kreide.

James Bond will sein Image aufpolieren, meiner Meinung nach wird es viele alte Fans verschrecken aber auch viele Neue anziehen. Ein gelungener Spagat zwischen der Aufrechterhaltung einer Legende und der Anpassung an eine sich verändernde Zeit.

YYYYYYYYNN