Eines vorweg, Sylvester Stallone hat versprochen, dass das der letzte Rocky war. So überraschend gut er dann auch sein mag, für mehr reicht meine Fantasie jedenfalls nicht. Leider hat Stallone weiterhin gesagt, dass er auch noch einen letzten Rambo machen wird. Diesen werden wir dann im nächsten Jahr ertragen dürfen …
Danach will Stallone seinem grossen Vorbild Clint Eastwood nacheifern und sich auf die Regie Arbeit konzentrieren. Bei Rocky Balboa hat er damit nun schon mal angefangen … doch die Schuhe, die er sich da anziehen möchte, sind sehr gross!
Ok, die Geschichte ist relativ simpel: Rocky ist alt geworden, nicht mehr wirklich fit; hat ein Restaurant in dem er den Gästen alte Geschichten von (seinen) besseren Tagen erzählt; sein Sohn will nichts mit ihm zu tun haben; und Adrian ist gestorben. Der amtierende Schwergewichtsweltmeister Mason ‘The Line’ Dixon (Antonio Tarver) findet keine würdigen Gegner und bekommt daher kaum noch Kämpfe. Sportjournalisten kramen also den Italian Stallion Rocky wieder aus, behaupten er würde gegen Dixon gewinnen, in einer Computersimulation gewinnt Rocky dann auch noch durch K.O.
Genauso wie es Führsprecher gibt, hagelt es natürlich auch Spott von allen Seiten … was Rocky anstachelt es zu versuchen!
Was der Zuschauer bekommt ist, Rocky beim Training natürlich mit den obligatorischen Schweinehälften, alte Bekannte wie zB. Paulie (Burt Young) und Rocky selbst, wie er Lebensweisheiten verteilt (damit hatte ich irgendwie Probleme, lägere Dialoge von Stallone empfinde ich als sehr anstrengend…) und Zuguterletzt gibt es auch noch eine aufkeimende Liebesgeschichte und klar der Kampf am Schluss darf nicht fehlen. Insgesamt ganz nett, aber nicht mehr wirklich notwendig!