Archive for February, 2007

film: la môme

Posted by al:x in film on February 28th, 06:39

Édith Piaf ist La Môme. Ihr Leben ist ein Drama: von der Mutter verlassen; bei der Grossmutter fast verhungert; Hirnhautentzündung, die ihr fast das Augenlicht kostete; Strassensängerin; ihr einziges Kind starb mit zwei Jahren; die Beziehung mit dem Boxer Marcel Cerdan endete mit seinem Tod; Morphiumsucht; Krebs. Erlöst wurde sie im Alter von nur 47 Jahren.

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Marion Cotillard spielt fantastisch! Die schöne junge Frau aus A good year ist nicht wieder zu erkennen und auch die Mimik und Gestik ist göttlich! Gérard Depardieu hat eine kleine Rolle als Kabarettbesitzer Louis Leplée.

Diese Biographie erinnerte mich sehr stark an Frida Kahlo. Das Werk beider Künstlerinnen ist geprägt von ihrem Leiden. Sie überwanden die Leiden, um in ihrer Kunst zu leben!

YYYYYYYYNN

oscars 2007

Posted by al:x in film on February 27th, 18:07

So und jetzt könnte ich hier auch noch einmal alles zusammenfassen, mache ich aber nicht … schaut bei der Anke oder bei den fünf Filmfreunden, die haben es verdient, denn die sind wach geblieben!

Eins nur, er hatte ihn verdient!

film: les enfants du marais

Posted by al:x in film on February 24th, 14:27

Riton und Garris leben im Sumpf. Riton (Jacques Villeret — hier bereits mit Dîner de Cons aufgefallen) ist nicht sehr helle, seine Frau hat ihn verlassen, er trinkt und seine neue Frau ist ständig schlecht gelaunt. Sein Nachbar und Freund Garriss (Jacques Gamblin) lebt allein, hilft Riton und seinen Kindern wo er kann, er ist ein Überlebenskünstler. Les enfants du marais erzählt die Geschichte von Cri Cri, der Tochter Ritons.

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Cri Cri verliebt sich in den Enkel eines wohlhabenden Fabrikbesitzers. Dieser lebte früher im Sumpf und hat sich nie wirklich verziehen weggegangen zu sein. Garriss verliebt sich in die Haushaltshilfe Marie (Isabelle Carré) und Amédée, der Träumer und Freund der Beiden buhlt sacht um die Freundschaft mit der Nachbarin des Fabrikbesitzers.

Wundervoll liebenswerte Figuren und die prächtige Landschaft des Frankreichs Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bringen einen zum Träumen und unweigerlich zum Lächeln.

YYYYYYYNNN

film: the pursuit of happyness

Posted by al:x in film on February 22nd, 00:23

The pursuit of Happyness handelt vom erfolglosen Verkäufer von medizinischen Geräten Chris Gardner (Will Smith). Hier höre ich bereits ein Aufstöhnen … Will Smith, puh! Aber so schlecht schlägt er sich nicht!

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Chris hat einen Sohn und kein Geld. Seine Frau arbeitet in Doppelschicht im Krankenhaus, trotzdem sind sie erheblich mit der Miete im Rückstand, haben Steuerschulden und auch sonst kaum genug zum Leben. Chris träumt von einem besseren Leben, er will viel Geld verdienen, keine Sorgen haben und glaubt dieses Ziel als Aktienbroker erreichen zu können. Er ist zwar nicht dumm, hat allerdings keinen Hochschulabschluss und auch sonst keinerlei Referenzen. Trotzdem schreibt er eine Bewerbung für ein Fortbildungsprogramm, in dem nur 20 Plätze zur Verfügung stehen und bei dem nach 6 Monaten dann nur genau einer übernommen wird.

Nachdem er durch viel Zufall und etwas Glück in das Trainingsprogramm aufgenommen wird eröffnet sich sofort das nächste Problem: die 6 Monate werden nicht bezahlt! Eine grosse Investition bei sehr geringer Erfolgschance, und nun hat ihn auch noch seine Frau verlassen…

Ein sehr bewegender Film, in dem selbst Will Smith überzeugen kann!

YYYYYYYYNN

this was really a moving weekend!

Posted by al:x in english, so isses on February 20th, 07:38

film: rocky balboa

Posted by al:x in film on February 18th, 16:55

Eines vorweg, Sylvester Stallone hat versprochen, dass das der letzte Rocky war. So überraschend gut er dann auch sein mag, für mehr reicht meine Fantasie jedenfalls nicht. Leider hat Stallone weiterhin gesagt, dass er auch noch einen letzten Rambo machen wird. Diesen werden wir dann im nächsten Jahr ertragen dürfen …

Danach will Stallone seinem grossen Vorbild Clint Eastwood nacheifern und sich auf die Regie Arbeit konzentrieren. Bei Rocky Balboa hat er damit nun schon mal angefangen … doch die Schuhe, die er sich da anziehen möchte, sind sehr gross!

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Ok, die Geschichte ist relativ simpel: Rocky ist alt geworden, nicht mehr wirklich fit; hat ein Restaurant in dem er den Gästen alte Geschichten von (seinen) besseren Tagen erzählt; sein Sohn will nichts mit ihm zu tun haben; und Adrian ist gestorben. Der amtierende Schwergewichtsweltmeister Mason ‘The Line’ Dixon (Antonio Tarver) findet keine würdigen Gegner und bekommt daher kaum noch Kämpfe. Sportjournalisten kramen also den Italian Stallion Rocky wieder aus, behaupten er würde gegen Dixon gewinnen, in einer Computersimulation gewinnt Rocky dann auch noch durch K.O.

Genauso wie es Führsprecher gibt, hagelt es natürlich auch Spott von allen Seiten … was Rocky anstachelt es zu versuchen!

Was der Zuschauer bekommt ist, Rocky beim Training natürlich mit den obligatorischen Schweinehälften, alte Bekannte wie zB. Paulie (Burt Young) und Rocky selbst, wie er Lebensweisheiten verteilt (damit hatte ich irgendwie Probleme, lägere Dialoge von Stallone empfinde ich als sehr anstrengend…) und Zuguterletzt gibt es auch noch eine aufkeimende Liebesgeschichte und klar der Kampf am Schluss darf nicht fehlen. Insgesamt ganz nett, aber nicht mehr wirklich notwendig!

YYYYYYYNNN

movie pilot

Posted by al:x in film on February 17th, 12:14

Der Movie Pilot hat den Anspruch unabhängig gute Filme zu empfehlen bzw. vor schlechten Filmen zu warnen. Doch Geschmäcker sind nun mal verschieden, so finden die kostenlosen Filmzeitungen, die man im Foyer im Kino bekommt, jeden Film super. Genauso wie der Literaturprofessor potentiell andere Filme gut findet als Kalle aus der 7a. Selbst hier auf der Seite kann und will ich eine gewisse Subjektivität nicht ausschliessen! Im Gegenteil, ich denke, die ist sogar unbedingt notwendig und fängt bereits bei der Filmauswahl an!

Doch wie löst man nun dieses Dilemma? Der Ansatz ist erschreckend simpel. Nicht einer bewertet Filme, sondern jeder gibt seine persönliche Wertung ab. Alle Wertungen zusammen ergeben dann seinen persönlichen Filmgeschmack, diese werden dann mit denen der Anderen verglichen. Bei hoher Übereinstimmungsrate mit anderen Usern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man Filme die diese für gut befunden haben, selbst auch gut finden wird. Wenn man dann also ehrlich zugibt, dass man den Western Klassiker scheisse fand, weil man eben kein Western Fan ist, dann ist das nicht nur ehrlich sondern sogar unbedingt erforderlich um später sinnvolle Tips zu erhalten.

Das Ganze funktioniert in einem Level System, will sagen, wenn man eine bestimmte Anzahl von Filmen bewertet hat, steigt man einen Level auf und zusätzliche Funktionalitäten werden freigeschaltet. In höheren Leveln kann man dann zB. die User sehen, die einen hohen Matching Grad, und damit einen ähnlichen Filmgeschmack, haben. Es gibt TV Tips, was könnte in den nächsten 7 Tagen im TV gefallen … diese Funktionalität allein finde ich bereits sehr nützlich, da ich versuche wenn überhaupt eher selektiv fern zu sehen! Es gibt ein Forum und man kann andere Benutzer direkt kontaktieren.

Momentan ist der Movie Pilot noch in der Beta Phase. Aber ich sehe ein grosses Potential für das noch junge Projekt!

Via Fünf Film Freunde

irgendwann musste es ja mal passieren

Posted by al:x in so isses, spielerei, sport on February 16th, 00:12

Meine erste Krawatte fiel der Altweiberfastnacht zum Opfer … und ich war nicht einmal in der Nähe von Köln oder Düsseldorf!!!

film: little children

Posted by al:x in film on February 15th, 20:59

Little Children ist nicht ohne Grund für 3 Oscars nominiert! Bei den Golden Globes sind sie zwar leer ausgegangen, für die Oscars bin ich aber optimistisch.

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Der Film handelt von Menschen in einer Vorstadt. Jungen Familien, die sich auf dem Spielplatz, im Freibad oder beim Sport treffen. Sarah (Kate Winslet), Hausfrau und Mutter einer Tochter ist unglücklich mit ihrem Leben. Auf dem Spielplatz lernt sie Brad (Patrick Wilson) kennen, auch er ist verheiratet, derzeit Hausmann, Vater eines Sohnes und versucht seit Jahren erfolglos sein Anwaltsdiplom zu machen. Beide verbringen zusammen mit den Kindern viel Zeit miteinander, immer mit einem gewissen Knistern in der Luft…

In diese scheinbar heile Welt bricht Ronnie J. McGorvey (Jackie Earle Haley), als Pädophiler verurteilt darf er sich zB Spielplätzen nur auf eine bestimmte Entfernung nähern. Gegen ihn wird mit Flugblättern und nächtlichem Terror vorgegangen. Man will ihn nicht in der Nachbarschaft!

YYYYYYYYYN

film: paris, je t’aime

Posted by al:x in film on February 14th, 21:15

18 Episoden, viele grosse Namen bei der Regie als auch bei den Schauspielern, Paris, Liebe … eigentlich gute Zutaten für einen Hit oder zumindest ordentliche Unterhaltung. Ich hätte hier gern 18 Wertungen vergeben, denn der Bewertungsschnitt täuscht über die Grandiosität einzelner Episoden hinweg! Leider gibt es nämlich auch diverse Ausreisser nach unten, bei denen man sich freut, dass es immer nur kleine Filmchen sind und der Folgende ja wohl hoffentlich besser werde. Der Titel Paris, je t’aime deutet es an, die Handlung aller Beiträge spielt in Paris und globales Thema sind die zwischenmenschlichen Beziehungen.

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Herauszuheben ist die Episode Tuileries (Ethan und Joel Coen) mit Steve Buscemi (ja, schon wieder er, aber er ist nun mal fantastisch!). Er spielt einen Paristouristen, der in der Metro sitzt und seinen Reiseführer studiert. Während des Wartens kommt es zum Blickkontakt mit einem sich küssenden Pärchen, woraufhin Steve mit einer Beschimpfungssalve eingedeckt wird, nur dabei bleibt es nicht! Sehr schön fand ich auch Natalie Portman (hier kann man den Satz eigentlich bereits beenden ;-)) in Faubourg Saint-Denis (Tom Tykwer). Sie spielt eine Schauspielerin, die eine Beziehung mit einem Blinden hat. Das Ende dieser Episode trübt ein wenig aber der Weg dort hin ist umwerfend!

Eigentlich wollte ich jetzt noch eine Episode richtig runtermachen, ist ja auch mal was Anderes, wenn ma in der Selben Kritik beide Seiten hat. Aber ich sage mal, man übersteht sie und geniesst dann die wirklich guten Filmchen um so mehr.

Die zwanghafte Zusammenführung der einzelnen Geschichten am Ende empfand ich als weder notwendig noch gelungen.

YYYYYYYNNN