Archive for February, 2007

from russia with love

Posted by al:x in english, film, politics, spielerei on February 13th, 19:49

Die BBC hat eine Dokumentation über die kommerzielle Verwertung einer im Sozialismus entstandenen fantastischen Spielidee — Tetris – gemacht. Die Anspielung auf James Bond ist hier kein Zufall… das Ganze geizt nicht mit Dramatik und wird trotz der Laufzeit von knapp einer Stunde nicht langweilig.

Via Fünf Film Freunde

film: ghost world

Posted by al:x in film on February 12th, 19:18

Ghost World ist nicht mehr ganz taufrisch und steht damit — zur Abwechslung — bereits für jeden zur Verfügung. Darauf gekommen bin ich über einen Kollegen, das Gespräch handelte von Steve Buscemi und so bekam ich die Empfehlung für Ghost World. Thora Birch fand ich bereits in American Beauty faszinierend und über Scarlett Johansson muss ich wohl weiter kein Wort verlieren!

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Die Vorlage zu Ghost World ist ein Comic von Daniel Clowes und nicht nur deshalb erinnerte mich der Film an American Splendor. Vorsicht: Geek content!

Die zwei Freundinnen Enid (Birch) und Rebecca (Johansson) sind gerade mit der High School fertig und haben ein nicht ganz normales Hobby. Sie folgen ungewöhnlichen Leuten, um zu sehen, wo bzw. wie diese leben. Normalerweise erwächst dies aus Zufall, doch dann sehen sie die Anzeige von Seymour (Buscemi), er will eine Frau wiedersehen, eine flüchtige Begegnung, sie rufen bei ihm an und geben sich als die Gesuchte aus, verabreden ein Treffen und beobachten ihn dann beim vergeblichen Warten, daraufhin folgen sie ihm nach Hause. Enid kommt mit ihm ins Gespräch, ist fasziniert, erkennt sich selbst; auch wenn sie auf den ersten Blick nicht viel gemein haben. Seymour, etwa Mitte 40, lebt allein, sammelt obsessiv alte Blues Platten; Enid dagegen ist nicht einmal 20, sehr schön und sucht derzeit nach ihrem Platz im Leben. Die entstehende Freundschaft der Beiden stösst auf Unverständnis bei Rebecca als auch bei den Geek-Freuden von Seymour. Alles wird natürlich noch viel komplizierter, als die Bemühungen Enids, Seymour ein Date zu verschaffen, gelingen…

YYYYYYYYYY

film: a good year

Posted by al:x in film on February 11th, 17:26

Max Skinner (Russell Crowe), ein erfolgreicher Londoner Investmentbroker erbt unverhofft das Weingut seines Onkels. Dort aufgewachsen, verbinden ihn mit diesem Ort viele schöne Kindheitserinnerungen; doch in den letzten 20 Jahren gab es keinen Kontakt mehr. Sein Plan ist, das Gut so schnell wie möglich zu verkaufen und mit seinem Leben weiterzumachen.

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Dazu muss er dann nur eben in die Provence fahren, um die Formalitäten zu erledigen. Klar, dass das nicht so problemlos abläuft! Das Gut ist heruntergekommen, der Wein ungeniessbar, plötzlich taucht noch eine uneheliche Tochter auf und Max verliebt sich in die schöne Fanny Chenal (Marion Cotillard).

A Good Year ist unterhaltsam, angenehm aber mit fast zwei Stunden etwas zu lang. Marion Cotillard kann man schon in Kürze wieder bewundern, gerade läuft La Môme an, in der sie Edith Piaf spielt.

YYYYYYNNNN

restos du cœur

Posted by al:x in english, french, kitchen, music, politics on February 10th, 00:12

Since September last year al-x.org is featuring context sensitive ads to collect money for the good cause. Amazon is paying at least 5 percent of any sale done when ordering using one of the ad links. This piled up to the impressive amount of 3,79 EUR. In my article I said that I would double the amount and give it to a charity organisation of the publics choice. As the public did not speak, I chose myself.

The organisation for the donation is Les Restaurants du Cœur. Founded 1985 by Coluche they provide food and clothes to homeless people. They started to work in Paris and are now active all over France; there are also restos in Belgium and Germany.

I’m not a nouveau riche, I’m a former poor.

Coluche (Michel Colucci)

To not embarrass myself with an amount of less than 8 EUR, I rounded it up to 50 EUR.

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Every year there is a charity concert called Les Enfoirés bringing together different artists. The gainings from the concerts, CD and DVD sales are also donated to the Restos.

Wie, du hast noch eingepackte CDs…

Posted by klausd in music on February 9th, 19:41

Tja manchmal wirds schon seltsam die SammelLeidenschaft. Vor einigen Jahren brachte mich eine nette Kollegin auf Porcupine Tree. Mal sehen, ob ich das so einigermaßen wieder nachverfolgen kann. Sie hatte ein Konzert von Marillion oder der H-band in Utrecht gesehn, auf den Grabbeltischen mit TShirts, CDs und anderen Devotionalien lagen einige Lightbulb CDs, die damals aktuelle CD von Porcupine Tree.
Die hatte sie mir dann ausgeliehen, ich fand sie gut und habe in UK einen Vertrieb gefunden für die Porcupine Tree Titel. Da gabs dann auch die limitierten Auflagen von Shesmovedon und 4 Chords, Und die habe ich immer noch nicht ausgepackt.

film: bobby

Posted by al:x in film on February 7th, 20:13

Der Cast zu Bobby beeindruckt: Harry Belafonte, Emilio Estevez (führte nebenbei auch noch Regie), Laurence Fishburne, Heather Graham, Anthony Hopkins, Helen Hunt, Joshua Jackson, Ashton Kutcher, Lindsay Lohan, Shia LaBeouf, William H. Macy, Demi Moore, Freddy Rodríguez, Martin Sheen, Christian Slater, Sharon Stone, Jacob Vargas, Elijah Wood, um die bekanntesten zu nennen!

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Wie begeistert man diese Menge an Hollywood Grössen? Das Geheimnis ist Bobby! Bobby ist nämlich Robert F. Kennedy. Der Film ist allerdings keine Biographie über den Beinahe Präsidenten, sondern er erzählt die Geschichte des Tages, an dem er im Ambassador Hotel Los Angeles einem Attentat erlag. 22 Menschen, wie sie diesen 6. Juni 1968 erlebten … es fängt sehr ruhig an, man lernt die Figuren kennen, ihre Probleme und Konflikte. Alles spitzt sich zu, bis am Abend endlich Bobby erscheint.

Irgendwie hofft man kurz vor Schluss, dass alles mit der Party zu den gewonnenen Vorwahlen endet, aber die Geschichte wurde nicht umgeschrieben…

YYYYYYYYYN

han solo in court…

Posted by al:x in cult, english, film, politics on February 6th, 18:45

…or why there is a problem with director cuts!

(Direktlink)

Note: Don’t stop at the credits, watch it to the end! And Jan, you can certainly check in all versions you have ;-)

Source: Fünf Film Freunde

film: snow cake

Posted by al:x in film on February 5th, 18:26

Ich hatte etwas Angst, dass mich Alan Rickman und Sigourney Weaver ständig an Galaxy Quest erinnern würden, was speziell bei Snow Cake ein Problem wäre, denn dieser ist keine Komödie. Obwohl … am Anfang wird der Zuschauer geradezu in eine heitere Stimmung gezwungen; angenehme Charactere haben witzige Dialoge, sind sympatisch, man beginnt unweigerlich zu grinsen. In Anbetracht der Dinge, die noch folgen sollen, kann man dieses Einlullen nur als unmenschlich bezeichnen. Der Zuschauer bereitet sich auf ein Drama vor, bringt sich in Stimmung, erwartet das Schlimmste und was macht der Film? Er verführt ihn, bringt ihn zum Lachen und Träumen, nur um ihm dann umso brutaler klar zu machen, dass Snow Cake ein Drama ist.

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Alex Hughes (Rickman) nimmt die Anhalterin Vivienne (Emily Hampshire) mit, auf der folgenden Fahrt geschieht ein Unfall, bei dem sie ums Leben kommt. Hughes bleibt unverletzt und beschliesst die Mutter von Vivienne aufzusuchen. Diese reagiert auf die Nachricht sehr kühl, geradezu gleichgültig — Linda (Weaver) leidet an Autismus.

Linda lebt allein, Bekannte schauen regelmässig nach ihr, für viele Arbeiten braucht sie Hilfe. Sie bittet Alex bis Dienstag zu bleiben, denn dann müsse der Müll rausgebracht werden, das hätte Vivienne sonst immer gemacht. Er willigt ein, zumindest bis nach der Beisetzung zu bleiben, ihn plagen Schuldgefühle. Während seiner Zeit bei Linda lernt er ihre Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss — Trinity) kennen.

I know everything about autism, I have seen the film.

Dieser Satz war eigenartigerweise die einzige Szene, in der ich an Rain Man denken musste. Snow Cake ist anders, unerwartet, spannend!

YYYYYYYYNN

film: the illusionist

Posted by al:x in film on February 4th, 14:03

Kaum einen Monat ist es her, da gab es mit The Prestige bereits einen Zaubererfilm. Mit dem muss sich The Illusionist nun wohl oder übel messen lassen! Auch The Illusionist spielt zur Jahrhundertwende allerdings in Wien und nicht in London. Es geht um einen Zauberer/Illusionisten und damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

film_illusionist

Eisenheim (Edward Norton) trifft nach vielen Jahren der Reisen seine Jugendliebe Sophie (Jessica Biel) wieder. Sofort ist die Liebe wieder da, doch Sophie steht weit über Eisenheims Stand und soll mit dem Kron-Prinz Leopold (Rufus Sewell) verheiratet werden. Paul Giamatti spielt Inspektor Uhl, der — auf Beförderung hoffend — für den Kron-Prinzen Eisenheim nachspioniert und so die Fluchtpläne von Sophie und diesem aufdeckt.

Der Film ist sehr atmosphärisch und — entschuldigung, ich muss! — verzaubert den Zuschauer.

YYYYYYYYNN

kleine orte

Posted by al:x in so isses on February 3rd, 09:55

Postkarte mit falscher Hausnummer bekommen … Paket abgeholt ohne Ausweis vorzeigen zu müssen, Vermerk: persönlich bekannt