film: hannibal rising
Posted by al:x in film on March 12th, 07:52Das Hannibal Prequel Hannibal Rising beginnt mit traumatischen Erlebnissen aus Lectors Kindheit zu Zeiten des zweiten Weltkriegs. Seine Eltern kommen zwischen die Fronten der Russen und Deutschen und werden dabei getötet. Seine Schwester Mischa wurde von Plünderern aus Mangel an Alternativen gegessen.
Dann ein Zweitsprung, 8 Jahre später, Hannibal (Gaspard Ulliel) geht nach Frankreich und studiert dort Medizin. In seinen Träumen verfolgen ihn noch immer die Umstände, die zu Mischas Tod führten. Rachegefühle beflügeln ihn zu Nachforschungen, die Täter aufzuspüren, sie zu richten.
Sein Gegenspieler ist Inspector Popil (Dominic West), der ebenfalls im Krieg seine Familie verloren hat und es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, Kriegsverbrecher zur Verantwortung zu ziehen. Damit ist er in einem Konflikt, zum einen weiss er, dass Hannibal gemordet hat und bestraft gehört, zum Anderen hegt er ähnliche Gefühle für die Verbrecher und betrachtet vielleicht Hannibal als willkommenes Werkzeug.
Was mich bereits an Hannibal gestört hat, fällt hier noch stärker ins Gewicht, dem Zuschauer wird jeglicher Freiraum für Fantasie genommen, alles ist sehr visuell und stumpft eher ab, als zu schockieren. Einzig das Ende empfand ich als angemessen! Sehr gut hat mir die Besetzung Lectors mit Gaspard Ulliel gefallen, ihm habe ich den Wahnsinn in jeder Szene abgenommen, genial!
Zwiespältig sehe ich den Film an sich! Ist es sinnvoll, Erklärungen für die Entwicklung eines Menschen zu einem Serienmörder einem Kannibalen zu suchen? Sollte man versuchen, dem Zuschauer ein gewisses Verständnis oder gar Sympatie für die Taten zu vermitteln?










