Archive for April, 2007

the good citizen or monkey business

Posted by al:x in english, politics, tv on April 30th, 09:33

I never vote … it only encourages them!

Sharona Fleming (Bitty Schram), Monk

Update: Monk ist fantastisch!!! Ich habe 3 der 4 DVDs der ersten Staffel durch! Grandios!

tv: hukkle

Posted by al:x in film, tv on April 23rd, 20:50

Na endlich hat mein Suchauftrag im TV Browser angeschlagen! Am 09. Mai zeigt Arte Hukkle – Das Dorf, zwar mit 23:40 Uhr etwas spät aber wozu gibt es Videorekorder. Diesen werde ich ohnehin bemühen müssen, denn ich weile zum Ausstrahlungszeitpunkt im Urlaub :-)))

film: next

Posted by al:x in film on April 18th, 22:03

Und schon kommt der Nächste Teil des Sneak Doublefeature. Klar nach einem Drama musste etwas eher in Richtung Popcorn Kino kommen. Und da wurde man dann mit Next auch ganz gut bedient! Sneak Preview war hier nicht untertrieben, denn offiziell erscheinen wird Next erst in einer guten Woche — auf IMDB warten wir noch immer auf 5 Votes ;-) nun gut meine Stimme haben sie schon!

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Die Vorlage zu Next ist von Phillip K. Dick. Der Magier Cris Johnson (Nicolas Cage) aus Las Vegas hat eine Gabe, die ihn zu einem gefragten Mann macht. Er kann in die Zukunft schauen … nur 2 Minuten, doch es reicht, um mit seiner Zaubershow das Publikum zu verblüffen, zu sehen wann man einen Black Jack bekommt oder wie man sich aus misslichen Lagen befreien kann. Doch immer versucht er, nicht aufzufallen. Damit jedoch ist er weniger erfolgreich … die Regierung (Callie Ferris — Julianne Moore) will, dass er für sie arbeitet um zu verhindern, dass eine Atombombe in Kalifornien gezündet wird. Auch die Terroristen sind hinter ihm her, denn sie wissen, er kann ihre Pläne durchkreuzen!

Doch Cris hat eigene Pläne, zum ersten Mal konnte er weiter als zwei Minuten in die Zukunft schauen … und was er sah gefiel ihm … Liz (Jessica Biel) … mmmh! Er wird sie in einem Diner sehen, leider weiss er nur die Uhrzeit, nicht aber das Datum oder ob es Vormittags oder Nachmittags sein wird. So taucht er also alle 12 Stunden dort auf, trinkt einen Martini und geht enttäuscht wieder.

Während ich den Film gesehen habe, hatte ich diverse Déjà Vu (nein nicht zum gleichnamigen Film, den habe ich noch gar nicht gesehen) zur Serie 24. Terroristen, Überwachung, Folter, Atombomben … und natürlich sind die Bösen Europäer: Franzosen und Deutsche, naja…

Ich finde die Idee von Next als auch die Umsetzung sehr nett, gestört hat mich nur Mr. Cage! Er hat nur ein Gesicht (Face/Off fand’ ich irgendwie erfrischend selbst-ironisch), in einer Szene soll er sich konzentrieren um in die Zukunft zu schauen, er schliesst die Augen, hält den Kopf schräg und die Kamera fährt um ihn herum … das gesamte Kino hat gelacht, leider sollte es gar kein Witz sein…

YYYYYYNNNN

film: a guide to recognizing your saints

Posted by al:x in film on April 16th, 21:57

Letzten Donnerstag gab’ es zum ersten Mal in der Geschichte der Sneak Previews im Utopolis Luxembourg ein Double Feature. Etwas Aussergewöhnliches war angekündigt, noch die dagewesen! Naja, jedem, der das aktuell angekündigte Kinoprogramm kannte, war klar: das Tarantino/Rodriguez Double Feature Grindhouse steht auf dem Programm. Gerade in den USA angelaufen und regulär hier erst für Juni bzw. Juli angekündigt, wäre das wirklich der Hammer gewesen … genau: wärewar er nämlich nicht! :-(

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Der Ausruf: Ach nee!, der beim Laufen der opening-credits einsam durchs Kino hallte und mit verständnisvollem Lachen beantwortet wurde, beschreibt meine Gefühle als die Erkenntnis reifte: nix mit Grindouse! So hatte es A Guide to Recognizing Your Saints wahrlich nicht leicht, das Publikum auf seine Seite zu ziehen! Der Weg von Action / Horror / Sci-Fi / Thriller zu Crime / Drama ist lang und beschwerlich!

Robert Downey Jr. spielt Dito, der in seine alte Heimat Astoria, N.Y. zurückkehrt. Sein Vater ist krank, weigert sich aber ins Krankenhaus zu gehen, seine Mutter bittet ihn zu kommen. Dito war allerdings viele Jahre nicht zu Hause, im Streit gegangen, gestaltet sich das Wiedersehen schwer.

Der Film zeigt in Episoden Ditos Leben als Teenager und wie es zum Verlassen New Yorks und dem Bruch mit seinem Vater gekommen ist. Zwischendurch landet man immer wieder in der Gegenwart, wo dann Geschichte aufgearbeitet werden muss. Am Anfang empfand ich die Wechsel irgendwie als störend, es schienen zwei Filme zu sein (das kann allerdings auch meiner noch negativen Einstellung geschuldet sein), zurückblickend jedoch, empfand ich gerade die zwei Erzählstränge, das Kennenlernen jeweils zweier Personen und deren Verschmelzen zu einer einzigen als extrem spannend!

Zum F*** counter: leider hat sich bisher niemand die Mühe gemacht zu zählen und es dann bei IMDB Trivia zu hinterlegen, denn wir haben hier einen ernstzunehmenden Anwärter auf die Führungsposition. Ich frage mich langsam, in was für Filme ich ständig gerate! Naja hier hatte ich zumindest vorher keine Ahnung was laufen würde! Die Fortsetzung der Double Feature Geschichte gibt es demnext

YYYYYYYYNN

film: who’s afraid of virginia woolf?

Posted by al:x in film on April 14th, 15:27

Who’s afraid of Virginia Woolf? ist kein Film über die englische Schriftstellerin, wie man vielleicht vermuten könnte. Er handelt von zwei Ehepaaren, die sich nach einer Party noch auf einen Drink treffen. George (Richard Burton) und Martha (Elizabeth Taylor), in den Vierzigern, erwarten das junge Paar Nick (George Segal) und Honey (Sandy Dennis). Marthas Vater, gleichzeitig Georges Chef, drängte die Beiden zu dem Treffen, Lust hat jedoch keines der Pärchen.

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Das Unbehagen wächst, als sich George und Martha gerade anschreien, während George die Tür öffnet. Weiterhin gibt sich George nicht viel Mühe, seinen offensichtlichen Unwillen zu verbergen. Spannung liegt in der Luft!

Der Film spielt auf sehr beschränktem Raum, nur wenig findet ausserhalb des Wohnzimmers statt, auch beim Cast gibt es ausser den erwähnten vier Personen keine Ablenkung. Dank deren aussergewöhnlicher Leistung bleiben hier aber keine Wünsche offen! Sehr fesselnd!

YYYYYYYYYN

film: music and lyrics

Posted by al:x in film on April 12th, 06:06

Hugh Grant ist Alex Fletcher, als ehemaliger Star einer/der Pop Band aus den 80ern fährt er nun Dorffeste ab um seinen vergangenen Ruhm in bare Münze zu verwandeln. Das funktioniert allerdings mehr schlecht als recht.

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Seine letzte Chance noch einmal gross rauszukommen scheint die Kollaboration mit dem Britney Spears Verschnitt Cora Corman (Haley Bennett), der aktuelle Star bei den Teenagern. Sie will für ihr neues Album ein Duett mit einem — na klar — Star aus den 80ern. Das Thema und der Titel sind vorgegeben, nun muss nur noch der Song geschrieben werden … bis Freitag!

Und hier beginnt das Problem von Alex, denn begnadeter Texter steht nicht auf seiner Visitenkarte. Er holt sich daher einen professionellen Texter, sie kommen allerdings irgendwie nicht richtig vorwärts. Zufällig steht die Aushilfsgrünpflanzenpflegerin Sophie (Drew Barrymore) im Raum und beginnt ungewollt in den Textungsprozess einzugreifen. Alex sieht Licht am Ende des Tunnels und versucht sie sofort zur Mitarbeit zu bewegen. Sophie lehnt ab, doch Alex lässt nicht locker und so sind bald Music and Lyrics von Alex und Sophie.

Ich war durchaus skeptisch, ob ich den Soundtrack ertragen würde … doch es war nicht allzu schlimm. Die Musikvideos sehr trashig, alles halt sehr 80er! Ich kann mich trotzdem nicht wirklich durchringen den Erwerb des Soundtrack zu empfehlen … denn den Ohrwurm bekommt man ohnehin: And … Pop goes my heart!. Hugh Grant spielt sehr nett, den alternden, verzweifelten Popstar nehme ich ihm ohne zu zögern ab. Auch der Humor kommt nicht zu kurz:

Alex: The best time I’ve had in the last fifteen years was sitting at that piano with you.

Sophie: That’s wonderfully sensitive … especially from a man who wears such tight pants.

Alex: It forces all the blood to my heart.

Der Schluss ist nicht wirklich überraschend, aber wer das bei romantischen Komödien erwartet, ist im falschen Film. Insgesamt auf jeden Fall ein Muss!

YYYYYYYNNN

mark twain explains why fiction is unrealistic

Posted by al:x in english, politics, so isses on April 11th, 00:03

The difference between fiction and reality? Fiction has to make sense.

Mark Twain

Gerade gelesen bei: Anke Gröner

film: alpha dog

Posted by al:x in film on April 10th, 06:12

Kriterien für einen Film werden neu gesetzt und prompt geht Alpha Dog in Führung. Alter Sieger in der häufigsten Verwendung des F-Wortes bzw. Variationen des Selben war The Departed mit 237 Nennungen, Alpha Dog zieht hier mit 310 Erwähnungen klar vorbei!

Johnny (Emile Hirsch), Tiko (Fernando Vargas), Pick (Vincent Kartheiser), Frankie (Justin Timberlake), Elvis (Shawn Hatosy) und Bobby (Alex Solowitz) leben das Musikvideo: Grossbildfernseher, Scarface Poster an der Wand, Bitches auf der Couch, coole Autos und natürlich Drogen und Alkohol. Und sowieso haben die Rapper im Video keine Ahnung wovon sie rappen, denn die einzig wahren Gangster sind schliesslich sie!

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Jake (Ben Foster) schuldet Johnny Geld und so wird sein Bruder Zack kurzerhand gekidnappt. Zack findet das zwar alles irgendwie cool und aufregend, doch kann man das Risiko ihn einfach wieder freizulassen eingehen? Bald wird klar, dass der Gangster-shit nicht immer cool ist.

Bruce Willis hat auch eine Nebenrolle, er spielt den Vater von Johnny; selbst mit dem Gesetz auf Kriegsfuss, ist er ihm immer ein gutes Vorbild…

YYYYYYYNNN

on the etch with debian 4.0

Posted by al:x in 10111, admin on April 8th, 19:00

Seit 10 Minuten läuft al-x.org mit dem taufrischen debian 4.0. Solltet ihr irgendwelche Probleme bemerken, entweder hier per Kommentar oder direkt an mich per Mail.

What a shame

Posted by klausd in book, music on April 7th, 14:21

Neulich mal wieder bei 2001 in Düsseldorf gewesen, da hatte ich vor einiger Zeit oder auch schon wieder Jahren Trampin`gekauft, noch unausgepackt im großen Karton, der Verkäufer schien selber gerne Patti Smith zu hören. Und dann das jetzt, nee Patti Smith führen wir gar nicht mehr. Aber irgendetwas findet man ja immer, diesmal ein Buch, Derogatis & Carrillo: Hall of Shame. Darin 32 Rezensionen mit Verrissen großer Rock`n Roll Heiligtümer. St. Pepper fand ich auch nie so gut wie Rubber Soul und Revolver. Und Jimmy Morrison in seinen engen Lederhosen, der hätte eigentlich mehr quietschen müssen. Darin auch ein Verriss von Horses, dem Debut von Patti Smith. Die Stones kommen mies weg mit Exile on Main Street, denen ist seit Jahrzehnten auch nichts Gescheites mehr eingefallen. Da ist Buchführung wichtiger als Musik. Auch wenn man nicht mit allen Analysen übereinstimmen will, es ist interessant zu lesen.