film: pirates of the caribbean - at world’s end

Ich nehme es vorweg, wenn man Gerüchten glauben darf ist es (leider) nicht das Ende! Nachdem mich der zweite Teil ein wenig aus meiner kompletten Ablehnungshaltung gezogen hatte, hat nun der Dritte erstklassige Arbeit geleistet mich zurückzustossen und noch mal ordentlich nach unten zu drücken…

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LANGWEILIG! Nur wenige Szenen begeistern, was bei einer Verteilung auf fast 3 zu füllende Stunden besonders negativ auffällt. Zum Inhalt: Jack Sparrow wird gerettet … bist du tot … nein … 1, 2, 3 wer hat das Herz … böse Händler … viele Piraten … ordentlich Seeschlachten … hach schon wieder warten … nun ist aber gut. Wen interessierts?

Ich will nicht lange darauf herumreiten, aber mit-ein-paar-Leuten-von-einer-Seite-eines-Segelschiffs-zur-anderen-Rennen wird maximal zum Schaukeln nicht aber zum Durchkentern führen! Selbst, wenn man es schaft das Schiff soweit zu neigen, dass jedes Mal etwas Wasser hineinschwappt, führt das dann evtl. irgendwann zum Sinken, mit Mast nach oben wohlgemerkt! Es lebe die Physik! Nun hab’ ich ’s doch gemacht, aber sowas kann man doch im Sinne der jungen Bevölkerung (der Film ist immerhin teilweise ab 11 Jahren freigegeben) nicht unkommentiert lassen.

Ach ja, und diesmal musste auch ich eine Pause ertragen :-(

YYYYYNNNNN

5 Responses to “film: pirates of the caribbean - at world’s end”

  1. Jan Says:

    Ja, der Film war schwach; definitiv der schwächste Teil (so far).
    Ja, Pause im Kino ist blöd. Die einzigen, die das freut, sind die Raucher. :-(

    Aber was das Durchkentern angeht, bin ich mir nicht so sicher - schließlich gab es damals noch keine Kiele! Aber sehr nett, dass Dir bei den vielen durchgeknallten Szenen ausgerechnet dieses Detail aufstößt! ;-)

  2. al:x Says:

    Na super, da hat meine Provokation ja funktioniert ;-)

    Das es keine Kiele gab, war mir schon klar. Jedoch führt der breite Rumpf bei Krängung zu enormem Auftrieb bzw. der aus dem Wasser ragende Teil wird durch die Schwerkraft nach unten gedrückt, kombiniert führt das zum Aufrichten. Nur eine konstant wirkende Kraft kann dies verhindern. Mir würde da zB starker seitlicher Wind einfallen. Bei Raseglern zwar nicht ganz so dramatisch, wie bei einer geschlossenen Segelfläche, doch trotzdem ist da immer noch genügend Zeug, dass er angreifen kann. Diese Kraft greift dann allerdings deutlich höher an und damit mit Hebel und ist zusätzlich auch noch deutlich grösser als das Gewicht von sagen wir 40 Leuten … das ist nur lächerlich!

    Unkenterbar waren die Schiffe natürlich nicht, ordentlich Welle und viel Wind haben so manchen Segler auf den Meeresgrund befördert. Nur halt stille See + hektisch hin und her laufende Menschen zweifele ich als Kentergrund kategorisch an!

  3. jan-rotthaus.de » Blog Archive » Kino: “Fluch der Karibik 3” Says:

    [...] aber: Der Film ist zu lang, die Story verworren und viele Szenen überflüssig. Man kann auf physikalischen Ungereimtheiten herumreiten, ich persönlich will von einem Film wie diesem einfach gut unterhalten werden, und das war leider [...]

  4. bjs Says:

    etwas verspätet, aber immer noch etwas zum thema:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,505723,00.html

  5. al:x Says:

    Sehr schöner Link, danke!

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