film: the hunger
Mal wieder Klassiker Zeit! Das DVD Cover erinnert irgendwie an eine Schmonzette, die deutsche Übersetzung Begierde war wohl auch nicht ganz unschuldig an diesem vorschnellen Urteil. So dauerte es dann auch eine ganze Weile, bis ich mich zum Schauen durchrang. Doch die Erwartungen wurden enttäuscht … zum Glück ;-)
Am Anfang hatte der Film etwas von David Lynch, experimentelle Musik und surreale Bilder, doch das gab sich bald. Dr. Sarah Roberts (Susan Sarandon) erforscht eine seltene Blutkrankheit, die zu einem beschleunigten Alterungsprozess führt (in nur wenigen Jahren altern die Erkrankten zu Greisen und sterben im Schnitt mit 16 Jahren). Langfristig ist das Ziel der Forschung, die Ursache dafür zu finden und idealerweise in die Gegenrichtung umzukehren, mit der Folge einer verlangsamten Alterung und damit eines längeren Lebens. Eines Tages kommt John Blaylock (David Bowie) zu ihr und erzählt ihr, dass er fast sichtbar altert, sie hält ihn für einen Spinner und lässt ihn warten. Zu spät erkennt sie, dass er das ideale Studienobjekt gewesen wäre, er ist fort. Auf der Suche nach ihm trifft sie auf seine Frau Miriam (Catherine Deneuve). Sehr schön.
Selten hat mich ein Film so gefesselt! In einer Szene (Geigenspiel) wusste ich von Anfang an, was passieren würde. Und die Szene schien unendlich lang, doch ihr Ausgang unausweichlich, man möchte NEIN! schreien. Spannung pur.










