film: american gangster

Frank Lucas (Denzel Washington) ist schwarz und er steht über der Mafia. Nach dem Tod seines Bosses übernimmt er dessen Geschäfte. Er will jedoch nicht einfach so weiter machen, er hat kein Interesse daran, sich mit korrupten Polizisten abzugeben. Stattdessen beschliesst er sämtliche Mittelsmänner wegzulassen, importiert Heroin direkt aus Vietnam unter Zuhilfenahme von Militärtransporten und bringt es ungeschnitten zu Dumpingpreisen auf den Markt. Und all das macht er annonym, die Polizei hat lange Zeit keine Ahnung, wer hinter der ungeliebten Konkurrenz steckt.

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Detective Richie Roberts (Russel Crowe) leitet eine Einheit, die den American Gangster aufspüren soll. Roberts gilt als unbestechlich, was ihn unter Kollegen Probleme einbringt, denn niemand will mit ihm arbeiten.

Als ich den ersten Trailer gesehen habe, dachte ich noch … hm … Mafia in schwarz … klingt ziemlich gewollt. Nur wenig später stellte sich heraus, dass der Film auf realen Begebenheiten basiert. Der echte Frank Lucas war täglich am Set und hat beratend zur Seite gestanden.

Die Personen sind vielschichtig und nicht nur die Hauptdarsteller glänzen mit überragenden Leistungen, nicht ganz hinein passte Cuba Gooding Jr., aber der hatte ja zum Glück dann nur eine Nebenrolle. Alles zusammen definitv ein Tip gerne auch zum mehrfach Schauen!

YYYYYYYYYN

4 Responses to “film: american gangster”

  1. klausd Says:

    Ich war ein wenig enttäuscht, eigentlich nur lapidares Erzählkino über einen Drogendealer.

  2. al:x Says:

    Ich bin seit Malcom X, irgendwie Denzel Washington Fan … Russel Crowe mag ich eigentlich dank seiner Interviews nicht so sehr, aber A Beautiful Mind hat mich trotzdem in seinen Bann gerissen, was seit dem auch jeden Film mit ihm zum Muss macht … über die Kombination beider will ich hier also jetzt gar nix weiter sagen…

  3. klausd Says:

    Sind schwarze Drogendealer gute Menschen nur weil er Armenspeisung in Harlem zur eigenen Beruhigung macht?
    Der Kerl war ein eiskalter Profiteur auf Kosten elendiger Drogenkranker. Und das kam zu kurz, die glamoureuse Seite ist ja toll dargestellt worden, Entrepreneurship lohnt sich in jedem Fall - ist das die Aussage? Daß DW und RC gut schauspielern, sollte ja eigentlich selbstverständlich sein.

  4. al:x Says:

    Ich hatte nicht den Eindruck, dass seine negative Seite zu kurz kam. Es war sicher nicht der Haupttenor wurde aber auch nicht verschwiegen. Man sieht ihn kaltblütig Leute umbringen und auch die Konsumenten seiner ach so feinen Ware wurden gezeigt, das waren keine schönen Bilder. Das Gespräch mit seiner Mutter am Schluss spricht Bände. Für mich war das sehr ausgewogen.

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