film: eastern promises
Nach A History of violence hab ich auf mehr von Cronenberg und Mortensen gehofft. Wieder Mafia, doch dieses Mal die russische und das in London. Leitthema in Eastern Promises sind Tattoos, seine Geschichte trägt jeder immer auf dem Körper, welche Gefängnisse, Verdienste in der Organisation und nicht zuletzt der Rang.
Anna (Naomi Watts) arbeitet in einem Krankenhaus, in dem eine namenlose Minderjährige ein Kind gebährt und dabei verstirbt. Alles deutet auf eine Drogenabhängigkeit hin. Anna will die Familie ausfindig machen um zu vermeiden, dass das Neugeborene zur Adoption freigegeben wird. In der Handtasche der Toten findet sie das Tagebuch von Tatiana (wie sie herausfindet). Dieses ist aber in russisch verfasst und so möchte sie es übersetzen lassen. Eine Visitenkarte eines Restaurants im Tagebuch bringt Sie zu Semyon (Armin Mueller-Stahl), ein hilfsbereiter alter Russe, der sich gern bereit erklärt das Buch zu übersetzen.
Nikolai (Viggo Mortensen) ist Fahrer für Kirill (Vincent Cassel), Sohn von Semyon, der Kopf einer russischen Mafia Familie ist. Nikolai bringt Anna im Regen nach Hause und auch sonst sind alle sehr fürsorglich.
Für mich hätte der Film noch eine Stunde weitergehen können, ohne dass ich mit Langeweile rechnen würde. Mit diesem Ende konnte ich mich aber auch anfreunden…
Bemerkenswert der russische Akzent von Mortensen!
Bei Telepolis gibt es ein sehr lesenswertes Interview mit David Cronenberg zum Thema. Der dort angesprochene Dokumentarfilm The Mark of Caïn ist derzeit leider nicht auf DVD verfügbar. Also falls jemand eine Quelle kennt…










January 22nd, 2008 at 22:40
Hab ich heute abend in Frankfurt gesehen, nach einigen enttäuschenden Filmen endlich der 10 Punkte Kracher.