Archive for December, 2007

film: the assassination of jesse james by the coward robert ford

Posted by al:x in film on December 10th, 22:28

Wenn ich mich nicht irre, fährt The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford den Preis für den längsten Titel auf www.al-x.org vorgestellter Filme ein … zum Glück ist dies nicht das einzige Prädikat, dass man dem Film geben kann ;-)

film_assassination_of_jesse_james_by_the_coward_robert_ford

Vor ein paar Tagen habe ich The Last Kiss geschaut (ganz nett), dort gab es eine Nebenrolle (Chris), bei der ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wer ist das? Ich kenne ihn! Aber woher? Und jetzt wo ich diesen Beitrag schreibe, fiel es mir wieder ein: Casey Affleck. Auch in Last Kiss wirkt er etwas weinerlich aber er spielt fantastisch!

Nun aber zum eigentlichen Film. Robert Ford (Casey Affleck) ist ein Fan, schon als Kind sammelt er alles über Jesse James (Brad Pitt), er vergöttert ihn. Doch wie so oft hält die Realität dem nicht stand, sein Held macht sich über ihn lustig und behandelt ihn herablassend …

Die Kamera und Kostüme erzeugen eine einzigartige Atmosphäre und die Schauspielerleistungen überzeugen. Einzig etwas lang war es, oder sind 2 Stunden 40 Minuten bei Westernklassikern ein Muss? The Good, the Bad and the Ugly (3 Stunden) oder Once Upon a Time in the West (165 Minuten) sollten dann als Indikator dienen, dass wir hier einen weiteren Klassiker gesehen haben! ;-)

YYYYYYYYNN

alles muss raus

Posted by al:x in film on December 9th, 16:25

Der Trailer von Michael Hanekes (Caché) neuestem Werk Funny Games U.S. sieht ein bischen so aus wie der Anfang von A Clockwork Orange. Ich bin skeptisch!

Das nicht-U.S. Original ist bereits 10 Jahre alt … klingt alles irgendwie nach Ausverkauf — eben noch auf den Saw Zug aufspringen. Schade, Caché fand ich nett!

film: infamous

Posted by al:x in film on December 8th, 22:14

Die Entstehung von Truman Capotes Kaltblütig war kürzlich schon einmal Thema eines Films. Auch in der aktuellen Realisation durch Douglas McGrath wird mit Stars nicht gegeizt: Toby Jones, Daniel Craig, Sigourney Weaver, Gwyneth Paltrow, Sandra Bullock und weitere.

film_infamous

Die Geschichte ist natürlich die Selbe, allerdings geht Infamous viel mehr auf Capote selbst ein, seine Gefühle für Perry Smith (einer der Täter) lassen ihn die Geschichte umschreiben. Die berechnende Kälte Capotes, die im ersten Film stark im Vordergrund stand, ist hier nur wenig zu spüren. Vielmehr konzentriert sich der Film auf die zwei Persönlichkeiten Capotes, den High Society Lebemann in New York sowie den fast hilflosen Schriftsteller, der mit Tätern und Einheimischen spricht und dabei versucht, sich über seine eigenen Gefühle klar zu werden.

Persönlich war ich überrascht über die neuen Facetten, die Infamous aufbrachte und auch die Leistung von Toby Jones hat mir etwas besser gefallen. Insgesamt ein klares: Anschauen!

YYYYYYYYYN

Gone Baby Gone

Posted by klausd in film on December 5th, 22:41

Alex macht scheint´s eine Kino Pause. Da spring ich mal ein, seit letzter Woche wieder aktiv in der Kinoszene. Heute abend in Frankfurt im Turm Palast Gone Baby Gone gesehen.
Das Kino ist schon so eine Klasse für sich, 5.5 EUR ist ein fairer Preis, 56 freie Plätze, naja ich weiß nicht wie groß der Saal 6 ist. OK, Saal ist vielleicht übertrieben, 60 Plätze. Die Reihen eng, die Sessel seit Jahren nicht mehr frisch bezogen, aber wenigstens nicht die üblichen Ufafilmpalastcinemaxplex Popcornwiderkäuer.
Der Film ist empfehlenswert, im Original aber schwer zu verstehen dank Casey Affleck. Kindesentführung ist das Thema, gute Darsteller, sehr feine detaillierte Sozialschilderung und es bleibt zum Schluß noch die ein oder andere Frage offen, oder ich hab einiges nicht so verstanden. Maybe.