film: viva cuba
Posted by al:x in film on February 28th, 07:51Eigentlich könnte Viva Cuba auch anderswo spielen. Denn die Geschichte besteht unabhängig von Cuba, dessen politischem System und dessen Bewohnern. Und doch gibt Cuba der Geschichte noch Farbe: die Landschaft, die Menschen, die politischen Gegebenheiten…
Viva Cuba ist ein Roadmovie, ein Liebesfilm, ein Drama. Jorgito (Jorge Milo) und Malú (Sara Cabrera), beide 12 Jahre, sind Freunde, sie spielen zusammen, sie fetzen sich oft doch am Ende sind sie unzertrennlich. Ihre Eltern sehen das jedoch nicht gern, nach Shakespeares Vorbild haben sie etwas gegen die Freundschaft. Malú’s Mutter (Bourgeoisie Cubas) hält sich und damit auch ihre Tochter für besser. Sie denkt, dass Jorgito einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter hat. Jorgitos Familie hingegen war immer Anhänger des Kommunismus und hat damit auch — vorsichtig formuliert — gewisse Vorbehalte. Die Kinder interessieren sich nicht für den Zwist ihrer Eltern, doch alles spitzt sich zu, als Malú ihrer Mutter deren neuen Liebe wegen ins Ausland folgen soll. Die beiden Kinder fassen daher den Entschluss, auf eigene Faust zu Malú’s Vater zu fahren um zu verhindern, dass dieser die Ausreisepapiere seiner Ex-Frau unterschreibt.
Der Weg dorthin ist allerdings lang, die beiden haben kein Geld, natürlich werden sie bald landesweit von der Polizei gesucht und die beiden Mütter müssen nun bei der Suche nach ihren Kindern zusammen arbeiten.
Trotz nicht immer heiterer Szenen, schaffen es die Kinder eine positive Stimmung zu erzeugen, ich habe fast ständig gegrinst. Der Film macht definitiv gute Laune!

















