film: enfin veuve

Weiter geht sie, meine Reise auf den Wegen des französischen Films. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, aber für Anne-Marie (Michèle Laroque) ist es nun soweit … sie ist endlich Witwe!

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Ihr Mann Gilbert (Wladimir Yordanoff) war ein erfolgreicher Arzt für Schönheitschirurgie, spielte leidenschaftlich meisterliches Golf, bot ihr ein gigantisches Haus an der Côte d’Azur … ach ja … und war ein Arschloch, der sie wie Dreck behandelte.

Sie hat seit Jahren eine Affäre mit Léo (Jacques Gamblin), er bekommt allerdings einen Auftrag, der ihn lange Zeit nach China führen wird. So drängt er sie, endlich zu ihm zu stehen, ihren Mann zu verlassen, mit ihm zu gehen. Eigentlich ja kein Problem, sie hasst ihren Mann und ihr Sohn ist längst aus dem Haus. Nichts was sie hält, — ah Moment — ausser natürlich dem Geld, dem Lebensstil. Léo ist nämlich so ziemlich das Gegenteil von Gilbert, er hat kaum Geld, lebt auf einem Hausboot, halt ein klassisches Abenteuer und keine Zukunftsplanung. Behandelt wird sie von ihm auch nicht viel besser als von ihrem Mann (oder kam mir das nur so vor? Kann durchaus auch ein Verständnisproblem gewesen sein!).

Doch Gott sei Dank, die Entscheidung wird ihr abgenommen. Ihr Mann stirbt bei einem Autounfall und alle ihre Probleme scheinen gelöst zu sein. Aber zu kurz gedacht, mit dem Dahinscheiden ihres Mannes wird alles noch viel komplizierter. Denn plötzlich taucht die gesamte Verwandschaft auf und die glückliche Zukunft scheint unerreichbar fern!

Der Film ist unterhaltsam, hat zwar ein paar offensichtliche Schwächen, ist teilweise etwas zu durchschaubar aber trägt durchaus über die Laufzeit.

YYYYYYNNNN

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