film: the kite runner
Und noch ein Oscar Kandidat, Original Score … kriegen sie nicht, sag ich jetzt mal so!
Ich habe von dem Film gehört, wollte ihn eventuell auch schauen, doch habe ihn dann mehr aus Verlegenheit gesehen, denn Sweeney Todd war bereits ausverkauft. So hatte ich mich vorab also gar nicht informiert und war dann umsomehr überrascht im Vorspann zu sehen, dass Marc Foster (Finding Neverland, Stay sowie Stranger Than Fiction) Regie geführt hat und der Film eine DreamWorks Produktion ist zumindest damit ja doch eine Parallele zu Sweeney.
Die Geschichte ist im Grunde die Geschichte des kleinen Mannes/Kindes hinter der grossen Politik. Die Geschichte spielt also im Afghanistan der späten 70er bzw. der 80er Jahre. Zwei Freunde Amir und Hassan wachsen zusammen in Kabul auf. Doch sie sind nicht gleichgestellt, Hassan ist ein Hazara, eine Minderheit im Land, sein Vater arbeitet für Amirs Vater. Für die Kinder sind diese Unterschiede allerdings unwichtig, doch mit der Zuspitzung des Konfliktes im Land und dem Einmarsch der russischen Armee fliehen Amir mit seinem Vater nach Pakistan und dann letztendlich in die USA.
Jahre später kehrt er nach Afghanistan zurück um den Sohn seines von den Taliban getöteten Freundes aus deren Händen zu befreien, nicht zuletzt um sein Gewissen zu beruhigen.
Der Film ist sehr eindrucksvoll in seiner Bildsprache und kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Schauspielerleistung der Jungen überzeugen. Etwas zu kurz kommen die politischen Hintergründe, aber die kann man ja dann nachträglich recherchieren.










