film: sweeney todd: the demon barber of fleet street

Wie hier bereits zu lesen war, stand Sweeney Todd noch auf meiner Liste. Und nun war es soweit, 100 freie Plätze! Tim Burton macht, was er am besten kann, er inszeniert Johnny Depp und das in der düsteren Atmosphäre Londons des 19. Jahrhunderts. Eine Kombination, nach der ich seit Monaten lechze. Den Gesang, dem ich üblichweise etwas reservierter gegenüber stehe, war ich bereit zu ertragen.

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Sweeney Todd ist Barbier, vor 15 Jahren von Richter Turpin (Alan Rickman) zu Unrecht verurteilt, damit Frau und Kind beraubt und jetzt schwört er Rache! Ein blutiger Feldzug mit dem Rasiermesser beginnt! Doch was tun mit den ganzen Leichen? Wie gut trifft es sich da, dass der sich unter seinem Laden befindliche Meat-Pie Laden in akuter Fleischnot befindet. Synergieeffekt heisst glaube ich das Wort und so kam es zur Fusion!

Der Film hat mich vielfach an den französischen Delicatessen erinnert auch wenn ich denke, dass das Vorbild in umgekehrter Reihenfolge liegt. Der Untertitel hätte durchaus auch There will be blood sein können, das hätte bei den Oscars dann für einige Verwirrung gesorgt. Die Optik des dreckigen, stinkenden Londons ist umwerfend und der Soundtrack drückt an die Wand! Auch das Gesinge führte nur zur marginalen Trübung des Genusses! Ach ja, hatte ich ’s erwähnt? Drei Oscarnominierungen, wobei es mit Art Direction und Costume Design eigentlich klappen müsste…

YYYYYYYYYN

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