film: the savages
The Savages sind keine Wilden, sondern Wendy (Laura Linney) und Jon Savage (Philip Seymour Hoffman), zwei Geschwister, die nicht viel voneinander halten. Plötzlich sehen sie sich jedoch gemeinsam mit der Situation konfrontiert, dass sie sich um ihren demenzkranken Vater kümmern müssen.
Die Geschwister haben jeweils grosse Probleme, die sie aber vor dem anderen verbergen, denn das letzte was sie wollen ist Schwäche vor dem Bruder bzw. der Schwester zu zeigen, zuzugeben, dass sie eigentlich selbst Hilfe benötigen. Jeder kompensiert dies auf seine Weise, Wendy versucht besessen das beste Pflegeheim für den Vater zu finden und Jon vergräbt sich in seiner Arbeit.
Der Film flimmerte düster, deprimierend über die Leinwand und doch hatte man am Ende irgendwie ein gutes Gefühl … handelt es sich um den vielbeschriebenen letzten Eindruck!? Oder gibt der Film einfach nur Hoffnung, dass sich scheinbar endlos lange trübe Phasen mit Hilfe guter Freunde oder der Familie überwinden lassen?
Kein heiteres Sommerkino und doch eine Empfehlung, die bei Philip Seymour ja fast blind ausgesprochen werden kann. Laura Linney war für ihre Leistung sogar für den Oscar nominiert, wobei es, wie wir ja bereits wissen, dann aber auch geblieben ist…











April 23rd, 2008 at 19:53
Läuft morgen in Frankfurt an, werde ich mir nächste Woche auf alle Fälle ansehen.
April 24th, 2008 at 20:02
Greift zu, es wird kalt!