film: shooter
Es gibt so Filme, da ist man sich nach Konsum des Trailers bereits sicher, muss man nicht gesehen haben! Und dann sagt einem jeder, der ihn im Kino gesehen hat, wie gut er ihn fand’. Da kann man schon ins Zweifeln kommen! Dann nun also doch, wenn auch nur auf DVD.
Der Film beginnt wie Rambo, Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) lebt, nachdem er bei einem Einsatz im Stich gelassen wurde, zurückgezogen in den Bergen. Der Colonel kommt vorbei und braucht händerringend einen Spezialisten für einen Spezialauftrag.
Bob Lee (nicht zu verwechseln mit Lee Harvey) ist Scharfschütze, natürlich einer der Besten und er soll als Consultant für die CIA ein Attentat auf den Präsidenten verhindern. Die Jungs wissen zwar ungefähr wann, aber nicht wo und wie. Und hier kommt unser Held ins Spiel, er soll überlegen, wie, wo und wann er es machen würde und damit dem Täter auf die Schliche kommen.
Alles läuft auch gut, er findet genau dass wann und das wo, er ist vor Ort und so ist für fast alle Beteiligten auch bald das wer geklärt. Verwundet entkommt er dem Set-up und kämpft sobald gegen scheinbar übermächtige Gegner!
Der Shooter hat hohe Ziele, Freunde von Verschwörungstheorien werden voll auf ihre Kosten kommen, die Parallelen zum Kennedy Attentat werden offen gezogen. Mir war das alles etwas platt und wirkte aufgesetzt, speziell das Ende empfand ich als sehr theatralisch. Ich will nicht sagen, dass ich mich nicht gut unterhalten fühlte, mehr war es jedoch auch nicht.









