Hey James

Nach Pulp, Oasis und Blur ist James die wohl letzte verbliebene BritPop Bastion. Und als wenn sie gar keine Pause eingelegt hätten, klingen James vital=frisch & machen nach 7 Jahren Pause weiter, wieder mit Andy Diagram an der Trompete und Saul Davies an der Violine.
In einer Rezension über Paul Wellers 22 dreams stand eine nette weil treffende Bemerkung über Oasis, die “ödesten, untalentiertesten, uninspiriertesten Kopisten…”, “die seinerzeit mit ihrer Beatles-Coverband Oasis einige Erfolge feierten”. Grande Adios, wie man in ein paar Nebensätzen eine Band in die Tonne treten kann. Da kann man was lernen, und es macht ja auch mehr Spaß, Musiker runter zu machen als Nettigkeiten zu schreiben. Aber Oasis&deren Attitüde mag ich trotz allem, auch weil sie Simply Red so schön runtergemacht haben.
James hatte ich lange nicht mehr auf meinem Einkaufszettel, waren quasi weg und wenn ich nicht nach langer Pause den NDR Nachtclub mit Paul Baskerville gehört hätte, das Come Back hätte ich verpaßt. Die eine Zeile aus Hey Ma geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Hey Ma, the boys in body bags coming home in pieces. Und was haben sich die Gallaghers, um da noch mal draufzuhauen, nicht zusammengestoppelt - so ganz und gar nicht Beatles- like.
Also ganz klare Kaufempfehlung für James:Hey Ma, die ganze CD ist einfach gut.

One Response to “Hey James”

  1. bjs Says:

    kaufvormerkungseintrag.
    danke für den tipp

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