film: quantum of solace
Double Feature zum Start des neuen James Bond: erst Casino Royale und danach direkt ins Kino. Das erste Mal in der Geschichte von Bond ist das sogar fast notwendig oder doch zumindest durchaus sinnvoll, denn Quantum of Solace baut direkt auf Daniel Craigs erste Bonddarstellung auf.
Das empfand ich — mal wieder sehr allein — nicht allzu dramatisch, ganz im Gegenteil. Der neue Bond gefiel mir in Casino Royale und ich wollte so weiter machen! Nur leider hatte Marc Forster andere Pläne. Die Dinge, die mir gerade gut gefallen haben fehlten in der Fortsetzung. Die Anfangsszene aus Casino Royale, die Verfolgungsjagd über die Baustelle bis in die Botschaft ist so genial umgesetzt, es ist immer klar wer wo ist und man springt auf dem Sessel immer etwas mit. Im neuen Bond wurde dies durch eine Schnittrate à la Bourne ersetzt, jeder verliert unweigerlich beim Zuschauen die Orientierung. Auch das Mitleiden mit dem Titelheld entfällt, man bekommt ja kaum mehr mit, wer gerade getroffen wurde.
Lasst uns hoffen, dass Quantum of Solace nur ein Übergangsbond zum nächsten grandiosen Bond war, den von Craig dürfen wir uns bestimmt noch mehr Gutes erhoffen, vielleicht dann auch wieder mit ein paar Gadgets!









