film: changeling
Angelina Jolie mag ich nicht und jolie find ich sie — vermutlich als Einziger — auch nicht. Und jetzt kommt die Misere, ich vergöttere Clint Eastwood … blieb mir ja nicht viel übrig, Changeling war Pflicht!
Wie, mal wieder, mit fester Stimme behauptet wird, ist Changeling eine wahre Geschichte. Die alleinerziehende Mutter Christine Collins (Jolie) arbeitet als Telefonoperator und das sehr erfolgreich. Sie ist eine starke Frau, anders könnte sie ihre Situation im Amerika der 20er Jahre auch kaum meistern. Eines Abends kommt sie nach Hause und muss feststellen, dass ihr Sohn Walter verschwunden ist. Eine Zeit des verzweifelten Hoffens beginnt für Christine.
Und endlich ihre Hoffnungen scheinen sich zu erfüllen, das LAPD meldet sich bei ihr, ihr Sohn wurde gefunden. Die Zusammenführung sollte dann Medienwirksam inszeniert werden, denn das LAPD hat ein Publicity Problem: Korruption, Willkühr und Gewalt beherrschen das Aussenbild.
Die Wiederbegegnung findet daher also unter grosser Presse statt, Christine sieht den ihr präsentierten Jungen und erkennt sofort, es ist nicht ihr Sohn. Die Polizei beschwichtigt sie vorherst gute Miene zum falschen Sohn zu machen und so gibt es ein paar glückliche Wiedersehensfotos für die Presse.
Christine beginnt allerdings sofort Detective Lester Ybarra (Michael Kelly) zur Fortsetzung der Suche zu drängen. Dieser jedoch sieht seine Arbeit als abgeschlossen und als Christine immer aufdringlicher wird und sogar zur Presse gehen will, wird sie auf Anweisung des Polizeichefs in eine psychatrische Anstalt eingeliefert. Während ihrem Kampf erhält sie Unterstützung vom Prediger Gustav Briegleb (John Malkovich), der Reverent predigte bereits vorher gegen die Korruption in der Organisation des LAPD.
Mit über 140 Minuten sicher nicht kurz aber durchaus kurzweilig. Der Clint fährt im nächsten Jahr bestimmt nicht umsonst zu den Oscars.









