Was zum Geburtstag schenken, der 18., das ist schoin was besonderes. Catrin und Carsten haben mich auf die Idee gebracht, einen Rotwein zu verschenken, in Luxembourg ist man ja quasi mittendrin im WeingenießerHerzogtum. Dann solls auch ein richtig guter sein. Also Montag zusätzlich zu den Grundnahrungsmitteln Milch, Brot und Käse eine Flasche Rotwein. al:x empfiehlt St. Emilion, die Auswahl ist da zwar eingegrenzt, aber immer noch gross. Bei den Angeboten steht auch der 2004er Chateau Pavie Macquin, zwar hochpreisig, naja jedenfalls habe ich noch nie so viel Geld für einen Wein gezahlt. Was solls, Stefanie wird ja nur einmal 18. Mittwoch kommt dann Mike vorbei, mit 2 Fläschchen aus seinem Bestand. Die Geburtstagsflasche steht verschlossen in der Küche, aber der Entschluss, den Wein zu kosten, ist eigentlich schon gefaßt. Fehlt nur noch die AUSFÜHRUNG.
Oijoijoi, der hats aber in sich. Von Rotwein wird mir sonst leicht übel, aber der ist gut, schmeckt satt nach Brombeeren und viel Waldfrucht. Im Nachgeschmack auch nicht der fuselhafte Abgang von Strunk und Beerenschnodder, sondern eher der Wunsch nach Vanillepudding oder sahniger Rotweincreme.
Mike meint ja, der Wein ist zu teuer für den eichholzfasshaltigen Beigeschmack, einen kleinen Rest halten wir für Jürgen über. Der kostet tags drauf und ist begeistert, endlich die Bestätigung vom Experten. Und dann Eric, der meint nur cool, vom Chateau Pavie Macquin kaufe ich jedes Jahr einige Flaschen. Und was der gute Eric empfiehlt, das dann beim nächsten Mal…