Archive for the 'music' Category

jetzt auch in europa deutschland!

Posted by al:x in music, politics on April 2nd, 19:57

In den USA bietet Amazon seinen Mp3 Download Service ja bereits eine Weile an und nun gibt es ihn auch in Europa Deutschland. Die Titel sind DRM frei, mit 256 kbps codiert und aktuell gibt es komplette aktuelle Alben für unter 5 EUR (das wird sich vermutlich bald ändern (lies: an Apple anpassen)). Lokal muss aber dann doch noch ein Download Client installiert werden, der läuft jedoch auch auf Linux (und ich vermute mal auch auf Apple Rechnern). Als Belohnung bekommt man den Song This much is True von Amy MacDonald gratis.

Mit dem folgenden Link geht jeder eurer Einkäufe (aktuell) mit 10 % in meine Jahresspendenaktion ein: Amazon Mp3 Downloads.

byte.fm

Posted by klausd in music on September 10th, 16:34

Gestern abend in ZAPP einen Bericht über den hamburger InternetRadio Anbieter byte.fm gesehen und heute morgen mal reingehört. Es lohnt sich.

CSN&Y Deja Vu

Posted by klausd in film, music on July 19th, 10:58

Als ich im Kino war und der Film anfing, fiel mir ein, CSN&Y mochte ich doch gar nicht. Deja Vu hab ich mir als CD nicht nachgekauft und die Band auch nicht vermißt. Neil Young als Solo Künstler, vor allem mit Crazy Horse, war mehr mein Ding. Der Film ist von Neil Young über sein Projekt, die 3 Kollegen von vor 40 Jahren waren wohl eher dabei, weil sie in Geldnöten waren, wer weiß. Das Durchschnittsalter 62.5 Jahre und wenn man genau hingesehen hat, kam unwillkürlich die Frage auf, ob die Statistik nicht geschönt ist. Crosby und Stills sehen jetzt auch mehr den Wildecker Herzbuben ähnlich, die Bühne muß schon so einiges aushalten.
Aber CSN&Y sind in den USA die 68er Ikone und mit ihren Protestsongs gegen Rassendiskriminierung und den Vietnam Krieg quasi Heilige, vielleicht hat die Freedom of Speech Tour auch nur deshalb so funktioniert mit dieser Reminiszenz an Good old days. Der Film ist auch weniger eine Tour Dokumentation oder Portrait der Musiker, sondern zeigt die Auswirkungen des Irak Krieges auf die amerikanische Gesellschaft. Interessant sind die Reaktionen beim Konzert in Atlanta bei Lets impeach the president.

Hey James

Posted by klausd in music on July 11th, 14:05

Nach Pulp, Oasis und Blur ist James die wohl letzte verbliebene BritPop Bastion. Und als wenn sie gar keine Pause eingelegt hätten, klingen James vital=frisch & machen nach 7 Jahren Pause weiter, wieder mit Andy Diagram an der Trompete und Saul Davies an der Violine.
In einer Rezension über Paul Wellers 22 dreams stand eine nette weil treffende Bemerkung über Oasis, die “ödesten, untalentiertesten, uninspiriertesten Kopisten…”, “die seinerzeit mit ihrer Beatles-Coverband Oasis einige Erfolge feierten”. Grande Adios, wie man in ein paar Nebensätzen eine Band in die Tonne treten kann. Da kann man was lernen, und es macht ja auch mehr Spaß, Musiker runter zu machen als Nettigkeiten zu schreiben. Aber Oasis&deren Attitüde mag ich trotz allem, auch weil sie Simply Red so schön runtergemacht haben.
James hatte ich lange nicht mehr auf meinem Einkaufszettel, waren quasi weg und wenn ich nicht nach langer Pause den NDR Nachtclub mit Paul Baskerville gehört hätte, das Come Back hätte ich verpaßt. Die eine Zeile aus Hey Ma geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Hey Ma, the boys in body bags coming home in pieces. Und was haben sich die Gallaghers, um da noch mal draufzuhauen, nicht zusammengestoppelt – so ganz und gar nicht Beatles- like.
Also ganz klare Kaufempfehlung für James:Hey Ma, die ganze CD ist einfach gut.

khoiba

Posted by al:x in music on April 10th, 19:48

Normalerweise würde ich das ja Cohiba schreiben (mmmmh) … und normalerweise befasse ich mich hier auch nicht mit Musik (dafür hat man schliesslich seine Musikredaktion, ähem … anyone?) … aber für die tschechischen Khoiba mache ich mal eine Ausnahme! Etwas Portishead aber mit etwas weniger Melancholie, eine angenehm sanfte (englisch singende) Frauenstimme!

Einziger Wermutstropfen: sowas muss eigentlich auf LP!

film: i’m not there

Posted by al:x in film, music on January 2nd, 06:34

Ich kann mir kaum einen besseren Auftakt für dieses Jahr vorstellen, als I’m not there.

Grosse Namen wie Cate Blanchett, Christian Bale, Richard Gere, Heath Ledger, Kris Kristofferson, Julianne Moore oder Charlotte Gainsbourg, doch alle verblassen vor dem Namen, den sie verkörpern oder huldigen. Genannt wird Bob Dylan nie und doch ist er allzeit present, seine verschiedenen Persönlichkeiten verkörpert von Menschen die unterschiedlicher nicht sein können und natürlich seine Musik.

blog/film_i_m_not_there.jpg

Todd Haynes kreierte eine Biografie, die jede Konvention misachtet. Das Augenscheinlichste ist wohl, dass die selbe Person von Menschen verschiedenen Geschlechts (die beste Leistung hat meiner Ansicht nach Cate Blanchett abgeliefert), unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichem Alter (11-50) gespielt wird. Die Personen haben alle unterschiedliche Namen (Jude Quinn, Jack Rollins, Woody Guthrie, Robbie Clark, …), doch irgendwie erkennt man immer, wer dahinter steckt.

Erzählt werden verschiedene Episoden von Dylans Leben in loser Reihung. Anspruch auf Vollständigkeit gibt es nicht, vielmehr soll die Vielschichtigkeit des Massenidols gezeigt werden, was grandios gelingt.

Trotz über 2 Stunden sehr kurzweilig und der Kommentartrack auf DVD wird sich vermutlich lohnen. Klausd, eigentlich wäre das ja was für die Musikredaktion gewesen, aber irgendwie ja dann auch Film und du kannst ja dann noch Ende Februar deinen Kommentar drunter setzen ;-)

YYYYYYYYYN

JP

Posted by klausd in music on December 15th, 19:40

Eigentlich Zufall, daß ich ihn doch noch für mich entdeckt habe. Jan Plewka singt im Hamburger Schauspielhaus Lieder von TSS und Rio Reiser, eine Aufzeichnung gabs im NDR, eine DVD gibts auch und im Januar spielt er in Berlin. Ich muß gestehen, ich kannte Jan Plewka bis dahin nicht. OK, ich bin jetzt bei ebay aktiv und versuch mal ein paar alte Sachen von Selig und Zinoba zu bekommen. Knockin on Heavens Door hab ich mir dann auch noch letztes Wochenende angesehen und von der Homepage seiner neuen Band das Mädchen aus Greifswald geladen. Läuft gerade, tja wenn es Musiksterne hier im Blog geben würde ich 9 Gitarren&Mikros&Snare
Drums&Bässe&Pianos&oderwasauchimmerAlexalsIconsverwendenwill von 10 vergeben.

Mein lieber Johnny, fit but you know it

Posted by klausd in music on November 8th, 16:50

Das erste Mal gehört hab ich sie beim Paul Baskerville im Oktober im Nachtclub und gleich die CD gekauft: Kate Nash – Made of Bricks. Der Auftritt bei Jools Holland ist vom Spreeblick. Ein bißchen erinnnern mich die Stories und die Minimal Music an The Streets aka Mike Skinner und dessen Cockney BritHipHop Songs. Am 1.12. spielt sie im Grünspan, ist ein Samstag, kann man also hin…

cd baby loves you too

Posted by al:x in music on September 3rd, 21:20

CD Baby, der sympatische Independentmusikversand, erlaubt nun auch den Download ihres Angebots im Verbraucher-freundlichen Mp3 Format. So entfällt der lästige Versand aus USA samt gelegentlich anfallenden Problemen mit dem Zoll. Auch wenn ich ihre “Wir haben deine CDs gerade abgeschickt” Mails wohl vermissen werde. Die waren groß!

Auf den Amazon Link habe ich hier jetzt mal verzichtet… bestellt von hier lieber was bei CD Baby, bei Erwerb als Mp3 gehen 91% der Summe an den jeweiligen Künstler! Das ist fair!

Chelsea vs Dartford 3-0

Posted by klausd in music, tv on July 29th, 12:05

Isle of Wright 2007, die Rolling Stones sind dabei, das erste Mal seit Jahrzehnten mal wieder auf einem Festival. Eigentlich schön diese vergangenen Jahrzehnte, also ab jetzt ist man auf Festivals vor denen auch nicht mehr sicher. Auf ARTE lief eine Zusammenfassung und begann mit Start me Up von den Stones. Ich war schon ganz gut auf die Stones R&R Bräsigkeit&Verquarztheit eingestimmt, nachdem ich die Doku über das Altamont Festival gesehen hatte. Macker Mick betont hektisch und aufgesetzt, Old Smackler Keith mit einer zu großen Gitarre am Hals, vielleicht deswegen der gebückte Entengang. Faces Urgestein Ron Wood wirkte wie ein von Altersgeilheit geplagter ZuKurzGekommener. Tja, also, wie soll ichs sagen, hmmm…was alles so als Show durchgeht. Ist nur mit Nolstalgie zu entschuldigen, in Bad Segeberg gabs auch mal so Oldie Revivals mit Artisten, die nicht so lange in der 1.Liga gesungen&gezupft hatten. Die waren auf andere Art&Weise bedauerlich am HitSchrammeln. Get yer Ya-YAs out mutierte über die langen Jahre zu: Ich bin ein Star holt mich hier raus.

Ein Song von den Fratellis hat aber meine Laune wieder aus der Schieflage geholt. The Fratellis aus Glasgow spielten mit Chelsea Dagger eine mitreißende Nummer ohne diese peinliche Dumpfbackigkeit der AltMännerKneipenLigisten. Man hätte richtig schön mithüpfen können. Hoffentlich kommt da noch mehr von dieser Seite. Und die haben auch die vernünftige Portion Braveheart, auf die Frage ob sie denn nervös wären vor den altersStarUnsinnigen Stones zu spielen, kam ein klares Nö. Ja warum auch.
Also wenn die Fratellis in der Nähe spielen, Sag alles ab